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Radio Hamburg

Trotz Übernachtungsrekord

Zu wenig internationaler Tourismus in Hamburg

Hamburg, 17.07.2013
HafenCity von oben

In der Hamburger HafenCity steckt noch viel Potential.

Der Tourismus-Chef sieht in Hamburg noch großes touristisches Verbesserungspotenzial und schlägt Öffnung der Shops in der HafenCity auch sonntags vor.

In einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" warnt Tourismus-Chef Dietrich von Albedyll die Stadt vor Selbstzufriedenheit. Zwar wurden 2012 in Hamburg 10,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet, mehr als jemals zuvor, aber nicht einmal ein Viertel davon betreffe internationale Gäste. Dem Tourismus-Chef fällt die internationale Aufmerksamkeit, die Hamburg derzeit auf sich zieht, zu gering aus. Als Beispiel zur Optimierung nannte er eine Sonntagsöffnung der Geschäfte in der HafenCity.

Das schlummernde Potenzial der HafenCity

Unter den deutschen Top-100-Sehenswürdigkeiten steht die erste Hamburger Attraktion erst auf Platz 23 – mit dem Hafen. Berlin ist im Vergleich dazu allein dreimal in den Top 10 vertreten. Mit einer Sonntagsöffnung könne die HafenCity im Bereich der beliebtesten Hamburger Sehenswürdigkeit noch ansprechender werden und im Ranking Plätze gutmachen, weil davon auch die ausländischen Passagiere der Kreuzfahrtschiffe profitieren, die dort anlegten – ähnlich wie in den deutschen Seebädern, in denen die Geschäfte ebenfalls sonn- und feiertags geöffnet sind.

(bbü)

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