Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Volkskrankheiten

Hamburg beteiligt sich an Langzeitstudie

Hamburg, 09.07.2013
RHH - Expired Image

Auch am Hamburger UKE werden jetzt die Ursachen von Volkskrankheiten untersucht. 

Neben 13 weiteren Bundesländern beteiligt sich auch Hamburg an der Langzeitstudie zur Untersuchung von Volkskrankheiten. 

Mit einer Langzeitstudie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf will Hamburg die Ursachen von Volkskrankheiten, wie Krebs, Diabetes und Bluthochdruck erforschen. Durch die Ursachen können die Forscher neue Strategien zur Früherkennung entwickeln.

Langzeitstudie dauert zehn Jahre

Die Langzeitstudie findet innerhalb von zehn Jahren statt und insgesamt beteiligen sich an der Studie "Nationale Kohorte" 14 Bundesländer. Die Untersuchungen und Befragungen finden in den zehn Jahren zweimal statt. Fünf Jahre nach der ersten Untersuchung werden die Probanden nochmals zur Untersuchung und Befragung gebeten.

Durch die Studie können Forscher neue Erkenntnisse über den Einfluss von genetischen Faktoren, Umweltbedingungen, soziales Umfeld und Lebensstil gewinnen und wie sie um Zusammenhang mit dem Ausbruch von Volkskrankheiten stehen.

Probanden per Zufallsprinzip gewählt

Menschen im Alter von 20 bis 69 Jahren aus ganz Deutschland werden während der Laufzeit der Studie medizinisch untersucht, die dann Angaben zu ihren Lebensgewohnheiten machen. Die Teilnehmer werden mit einem Zufallsprinzip ausgewählt, man kann sich also nicht dafür bewerben. Die ausgewählten Personen erhalten ein Schreiben, wo sie Informationen zur Studie finden. Um später an der Studie teilnehmen zu können, müssen die Auserwählten zunächst eine Einverständniserklärung unterschreiben.

Den Teilnehmern ist es während der Studie möglich, ihre Einwilligung zu widerrufen. Es liegt ebenfalls bei den Teilnehmern, ob sie Informationen über die Untersuchungsergebnisse erhalten möchten oder nicht.

Bioproben für Forschungszwecke

In Hamburg sollen rund 10.000 Menschen untersucht werden. Die den Probanden entnommenen Bioproben sollen für künftige Forschungszwecke verwendet werden. Die Untersuchungen führen die Abteilungen Krebsepidemiologie, Klinisches Krebsregister, Medizinische Biometrie und die Informatik des UKE durch.

Anfang des kommenden Jahres soll die Hauptstudie starten. 

(pgo)

comments powered by Disqus