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Radio Hamburg

Umwelt am Airport

Bienen testen Luftqualität am Hamburger Flughafen

Hamburg, 17.06.2013
Bienen Flughafen Hamburg

Anhand des Bienenhonigs kann auf die Luftqualität in der Umgebung geschlossen werden.

Rund um den Hamburger Flughafen sammeln Zehntausende Bienen Nektar für ihren Honig. Aus dessen Qualität werden Rückschlüsse auf die Luftqualität gezogen.

Am Hamburger Flughafen starteten Anfang Mai zwischen 80.000 und 100.000 Bienen, um den ganzen Sommer Nektar und Pollen von Millionen von Blüten zu sammeln. Aus gutem Grund: "Bio-Monitoring" wird der Einsatz der Bienenvölker genannt. Im Labor werden die Qualität von Bienenwachs, Honig und Pollen untersucht, um Rückschlüsse auf die Qualität der Luft rund um den Flughafen zu ziehen. In den letzten Jahren sind die Tests zufriedenstimmend ausgefallen. Am Montag (17.06.) wurde der Honig nun nahe der Start- und Landebahnen des Flughafens geerntet.

Europäische Flughäfen folgen Hamburger Vorbild

"Auch diesmal sind wir zuversichtlich, dass unsere Bienen nur beste Qualität nach Hause bringen", sagt Axel Schmidt, Leiter der Umweltabteilung am Hamburg Airport. "Natürlich sind für uns nicht die Bienen allein maßgebend für die Beurteilung der Luftqualität. Zusätzlich zu den ständigen behördlichen Luftgütemessungen und unseren Schadstoffberechnungen aber geben sie uns weiteren Aufschluss." Insgesamt decken die Bienen ein Gebiet von etwa sieben Quadratkilometern ab. "Damit wird die gesamte Vegetation bei uns und in der Nachbarschaft mit ihren vielen Gärten erfasst", erläutert Axel Schmidt. Und: Hamburg geht mit gutem Beispiel voran. Mittlerweile sind mehrere europäische Flughäfen dem Bienen-Konzept gefolgt.

Gute Bedingungen in Hamburg

Der Hobby-Imker Ingo Fehr betreut die Aktion und ist zuversichtlich: "Der Flughafen bietet mitten in der Großstadt beste Bedingungen", so Fehr. "Es gibt auch in der Nachbarschaft viele Grünflächen und genug Wasser."

(slu)