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Radio Hamburg

Privatinsolvenzverfahren

Gericht warnt vor Betrügern

Hamburg , 20.11.2013
Überweisung, Überweisungsträger, Bank, Geld

Betrüger versuchen, mit gefälschten Zahlungsaufforderungen Geld nach Bulgarien zu transferieren.

Das Hamburger Oberlandesgericht warnt vor Betrügern bei Privatinsolvenzverfahren. Viele Schuldner erhalten zurzeit gefälschte Zahlungsaufforderungen.

In Verbraucherinsolvenzverfahren erhaalten Schnuldner zurzeit vermehrt Schreiben mit Zahlungsaufforderungen, die fälschlich den Anschein erwechen, vom Gericht zu kommen. Als Absender sind "Gerichtszahlstelle" oder "Zentrales Registergericht" angegeben.

Zweistellige Zahlungsaufforderung an Schuldner

In den betrügerischen Schreiben sind die Personalien des Schuldners sowie das Aktenzeichens des jeweiligen Insolvenzverfahrens korrekt angegeben. Das Oberlandesgericht vermutet, dass diese Angaben aus dem Verzeichnis insolvenzbekanntmachungen.de entnommen werden. In den Schreiben werden die Schuldner aufgefordert, gegen sie festgesetzte Kosten zu entrichten. Meistens handelt es sich dabei um einen zweistelligen, unrunden Betrag wie z.B. 79,25 Euro.

Überweisung auf bulgarisches Konto

Die Schuldner werden aufgefordert, den Betrag innerhalb einer Woche zu überweisen. Auf dem beigelegten Überweisungsvordruck ist eine IBAN angegeben. Die angegebene IBAN weist darauf hin, dass das Geld in Wirklichkeit nach Bulgarien überwiesen werden soll. "Sollten Sie die Zahlungsfrist verstreichen lassen, wird Ihre Privatinsolvenz nicht eingeleitet. Sie haften fortan mit Ihrem gesamten Privatvermögen.", heißt es in dem Schreiben weiter. Dieses Schreiben stammt nicht vom Insolvenzgericht.

Kostenerhebung normalerweise nach Insolvenzverfahren

Die Kosten für ein Verbraucherinsolvenzverfahren werden in der Regel erst nach Durchführung bzw. Abschluss des Insolvenzverfahrens erhoben, d.h.  entweder nach der Aufhebung des Insolvenzverfahrens oder nach der Erteilung der Restschuldbefreiung. Zahlungsaufforderungen kommen von der Justizkasse Hamburg, die angegebene IBAN enthält den Ländercode "DE" für Deutschland.

(mgä)

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