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Radio Hamburg

Seegerichtshof entscheidet

Russland muss "Arctic Sunrise" zurückgeben

Hamburg , 22.11.2013
Internationaler Seegerichtshof ITLOS

Russland muss das beschlagnahmte Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" nach einer Entscheidung des Internationalen Seegerichtshofs freigeben und die Crew freilassen.

Das Gericht setzte am Freitag (22.11.) in Hamburg eine Kaution von 3,6 Millionen Euro fest. Diese Summe sollen die Niederlande als Bankgarantie in Russland hinterlegen. Die Maßnahmen seien bindend und unverzüglich umzusetzen. Das Gericht sah die Dringlichkeit, dass diese vorläufigen Anordnungen getroffen werden. Alle Besatzungsmitglieder müssten Russland verlassen dürfen.

"Arctic Sunrise" protestierte gegen Umweltzerstörung

Die Niederlande hatte als Flaggenstaat der "Arctic Sunrise" den Internationalen Seegerichtshof nach der Festnahme am 19. September angerufen. Russland boykottierte das Verfahren und begründete dies damit, die Seerechtskonvention nur unter Vorbehalten ratifiziert zu haben. In den vergangenen Tagen hatte die russische Justiz für fast alle der im September festgenommenen 30 Männer und Frauen bereits die Freilassung gegen Kaution angeordnet. Die internationale Besatzung der "Arctic Sunrise" hatte an einer Ölplattform des russischen Gasmonopolisten Gazprom gegen Umweltzerstörung protestiert. Dabei verletzten die Greenpeace-Aktivisten unter anderem eine international festgelegte Sicherheitszone von 500 Metern für Plattformen auf See. Russland wirft ihnen Rowdytum vor - dafür sind bis zu sieben Jahren Haft möglich.

Lest auch: Seegerichtshof Hamburg : Niederlande kritisieren Abwesenheit Russlands

30 Greenpeace-Aktivisten sitzen nach einer Aktion in der Arktis in russischer Haft. Vor dem Seegerichtshof Hambur ...

Aktivisten dürfen Russland nicht verlassen

Nach zwei Monaten in Untersuchungshaft verlassen inzwischen immer mehr der 30 Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace gegen Kaution die Gefängnisse in St. Petersburg. Die Umweltschützer veröffentlichten Fotos der sichtlich erleichterten
 Männer und Frauen, die nach ihrem Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis inhaftiert worden waren. Weil die Anklage wegen Rowdytums weiter im Raum stehe, dürften die Besatzungsmitglieder des von den Russen beschlagnahmten Schiffes "Arctic Sunrise" das Land nicht verlassen, teilte Greenpeace am Freitag mit.

(dpa/mgä)

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