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Radio Hamburg

Ende für Literaturfestival

Vattenfall schafft Lesetage in Hamburg ab

Hamburg, 02.10.2013
Pieter Wasmuth Vattenfall

Die Vattenfall Lesetage finden ab 2014 nicht mehr statt.

Der Energiekonzern Vattenfall beendet nach 15 Jahren sein Engagement bei den Hamburger Lesetagen.

Das größte Literaturfestival Norddeutschlands ist Geschichte: 15 Jahre lang hatte sich Vattenfall bei den Hamburger Lesetagen engagiert.

Unterstützung von Newcomern und Bestsellerautoren

"Vor 15 Jahren hatten die damals von den Hamburgischen Electrictäts-Werken (HEW) gegründeten Lesetage noch eine echte Nische im Hamburger Kulturkalender besetzt", sagte Vattenfall-Hamburg-Chef Pieter Wasmuth am Mittwoch (2.10.).  "Mittlerweile haben sich andere Lesefestivals in Hamburg etabliert und wir haben entschieden, unser Engagement an dieser Stelle zu beenden." Das "Hamburger Abendblatt" hatte zuerst darüber berichtet. Der Energiekonzern hatte das Literaturfestival, das Newcomern und Bestsellerautoren eine Bühne an ungewöhnlichen Orten bot, mit einem hohen Betrag jährlich unterstützt.

Kein Zusammenhang mit Volksentscheid

Nach Angaben von Vattenfall ist das Angebot an Literaturveranstaltungen inzwischen groß genug. Einen Zusammenhang zur Entscheidung der Hamburger, die Energienetze künftig ohne Vattenfall betreiben zu wollen, hat damit nichts zu tun, sagt Unternehmenssprecher Stefan Kleimeier. Die Kulturbehörde prüft jetzt nach unseren Informationen, ob es Möglichkeiten zur Fortführung der Lesetage gibt.

Bei den Lesetagen im April 2013 stellte unter anderem Schauspielerin Andrea Sawatzik ihr erstes Buch "Ein allzu braves Mädchen" vor.

Lest auch: Lesen in Hamburg: Vattenfall und Atomstrom-Gegner präsentieren Lesetage

In Hamburg finden vom 18. bis 25. April die Vattenfall Lesetage statt. Gegner des Atomstrom veranstalten zeitglei ...

(dpa/mgä)

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