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Radio Hamburg

Kreuzfahrtschiff "AIDAprima"

Hamburg neuer Heimathafen

Hamburg, 08.10.2013
Aidaprima

Neue Schiffe kommen in den Markt, darunter zwei von der Reederei Aida Cruises. Eines soll von Hamburg aus regelmäßig auf Fahrt gehen.

Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat Hamburg als Heimathafen für ihr neues Schiff ausgewählt. Vom 20. Juni 2015 an wird die "Aidaprima" von der Hansestadt aus samstags zu einer siebentägigen Rundreise gen Westeuropa starten, wie das in Rostock ansässige Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Die Reederei setzt damit erstmals ganzjährig ein Kreuzfahrtschiff von einem deutschen Hafen aus ein.

Jungfernfahrt 2015

Wann und wo es auf seinen Namen getauft wird, ist noch nicht entschieden. Derzeit wird es auf einer Werft des Schiffbauers Mitsubishi Heavy Industries in Japan fertiggebaut. Die Jungfernfahrt startet am 22. März 2015 in Yokohama und führt nach 86 Tagen in den Elbhafen.

Drittes Kreuzfahrtterminal

Wirtschaftssenator Frank Horch freute sich über den Zuspruch der Reederei zum Kreuzfahrtstandort Hamburg. An den beiden Hamburger Terminals werden in diesem Jahr 177 Schiffsanläufe abgewickelt. Rund 500 000 Passagiere brechen hier zur Reise auf oder beenden sie in Hamburg. Die Planungen für einen dritten Kreuzfahrtterminal in einem Hafenbereich südlich der Elbe, nahe dem Alten Elbtunnel (Kronprinzkai), laufen.

Ein Schiff für 3.300 Passagiere

Horch ist überzeugt, dass er bis 2015 fertig sein wird. Die Wertschöpfung der Kreuzschifffahrt in Hamburg beträgt laut Handelskammer rund 270 Millionen Euro. Mehr als 1500 Arbeitsplätze sind hier von der Branche abhängig.
Die Rostocker Reederei gab am Dienstag (08.10.) erstmals virtuell Einblicke in ihr neues, 37,60 Meter breites und 300 Meter langes Schiff.

Es hat Platz für rund 3300 Passagiere. Ein baugleiches Schwesterexemplar soll im März 2016 ausgeliefert werden. Auffällig ist ein vertikaler Bug, der an alte Ozean-Liner oder moderne Segelschiffe erinnert. Ziel sei ein optimales Rumpfdesign für die rund 15 Knoten fahrenden Schiffe gewesen, berichtete Neubau-Chef Christian Schönrock.

Weniger Treibstoff, mehr Luxus

Diese neue Generation soll ein Fünftel weniger Treibstoff verbrauchen als das jüngste Mitglied der Aida-Flotte (aktuell zehn Schiffe). Den Reisenden werden geräumigere Kabinen als bisher angeboten, die Balkone wurden ebenfalls erweitert. 13 Restaurants und 18 Bars sind vorhanden, ebenso Pool- und Wellnessbereiche.  Punkten will die Reederei auch mit ihrer Umwelttechnik. So wird unter anderem ein Filtersystem zur Abgasnachbehandlung eingesetzt,
durch das Emissionen wie Schwefeloxid und Stickoxid nahezu beseitigt und der Kohlendioxid-Ausstoß (CO2) deutlich verringert werden sollen.

Außerdem sind die Schiffe mit Duel-Fuel-Motoren ausgestattet, die herkömmlichen Schiffsdiesel verbrennen und - wenn in Häfen möglich - auch mit Erdgas betrieben werden könnten.

(dpa/kru)

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