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Radio Hamburg

Angriff auf Hamburger Schüler

Tat hat rechtsextremen Hintergrund

Hamburg, 17.09.2013
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Die Ermittlungen nach den rechtsextremen Schlägern laufen.

Die Ermittlungen nach den gewalttätigen Übergriffen auf Hamburger Schüler in Sachsen laufen. Sicher ist, das Rechtsextreme die Täter sind.

Nach der Attacke auf einen 15-jährigen Schüler aus Hamburg während einer Klassenfahrt ins sächsische Bad Schandau steht für die Ermittler des Operativen Abwehrzentrums zur Extremismusbekämpfung fest: Die Tat hat einen rechtsextremen Hintergrund gehabt. Das bestätigte die Behörde.

Zeugen sollen Hinweise auf Täter geben

Durch Zeugenbefragungen sollen nun die Täter ausfindig gemacht werden, die im Anschluss an ein Stadtfest den Schülern in ihre Jugendherberge gefolgt sind und dort den Jungen mit asiatischem Aussehen massiv geschlagen haben. Nach der Rückkehr nach Hamburg ist bei dem Opfer unter anderem ein Kieferbruch festgestellt worden.

Handys waren auf Klassenfahrt verboten

Nach dem Überfall hat der 15-Jährige seine Mutter zunächst nicht telefonisch informieren können, da auf der Klassenfahrt Handys nicht erlaubt gewesen sind - mit Einverständnis der Eltern. So soll zum Beispiel verhindert werden, dass Schüler bloßstellende Fotos ihrer Klassenkameraden ins Internet stellen.

(slu)

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