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Radio Hamburg

Hamburg und Berlin

Bereit für Olympia-Bewerbung

Hamburg, 26.08.2014
RHH - Expired Image

Der Hamburger Senat hat wie erwartet formal grünes Licht für eine Olympia-Bewerbung Hamburgs gegeben. 

Der Hamburger Senat hat der Olympia-Bewerbung grünes Licht gegeben. Zeitgleich bekannte sich auch Berlin für Olympia bereit. 

Der Konkurrenzkampf ist eröffnet. Hamburg und Berlin haben am Dienstag (26.08.) zeitgleich ihre Bereitschaft für eine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028 beschlossen.

Hamburgs scheiterte bereits bei Olympia-Bewerbung

In ihren Sitzungen haben der Senat der Hansestadt und der Hauptstadt die Antworten auf die 13 Fragen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die bis zum Sonntag eingereicht werden müssen, beschlossen.
Sprecher Christoph Holstein teilte mit, dass der Hamburger Katalog 46 Seiten ohne Anlagen umfasse.
Bereits 1993 bewarb sich Berlin als Austragungsort der Olympischen Spiele im Jahr 2000, scheiterte jedoch kläglich mit nein von 88 Stimmen. Ebenso erging es Hamburg, als es gegen Leipzig schon beim internen deutschen Konkurrenzkampf um die Spiele 2012 den Kürzeren zog.

Erste Details bekannt

Einige Details der geplanten Bewerbungen sind trotz Sperrfrist bis zum 1. September bereits durchgesickert. Hamburg kündigt "hanseatisch Bescheidenheit" an und will auf Spiele der kurzen Wege setzen. Das Herz Olympias soll auf dem Kleinen Grasbrook mit Olympiastadion, Schwimm- und Turnhalle schlagen. In den Messehallen könnten Kampf- und Mannschaftssportarten stattfinden. 31 der 35 benötigten Wettkampfstätten seien vorhanden und müssten nur modernisiert werden. In Berlin soll neben dem Olympia-Park mit den Sportarten Leichtathletik, Fußball und Hockey das Sportforum Hohenschönhausen als zweites Zentrum genutzt werden. Segeln, Dressurreiten, Kanu oder Rudern sowie Fußball-Spiele sollen in den Ländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ausgetragen werden. Das Areal des Flughafens Tegel soll das olympische Dorf beherbergen.

Bewerbung nur mit Rückhalt der Bevölkerung

Klas Wowereit bekundete, dass ein Votum der Berliner am Ende des Prozesses stehen werde. Wie in Hamburg betonten Vertreter der Regierungsparteien stets, die Bewerbung nur mit einem breiten Rückhalt in der Bevölkerung und großer Nachhaltigkeit bei der Nutzung der der Sportstätten anstreben zu wollen.
Der Rückhalt in Hamburg ist jedoch im Vergleich zu Berlin bereits größer: 73 Prozent der Hamburger sind laut einer Umfrage für Olympia, während es in Berlin nur 52 Prozent sind.

Bündnis "NOlpympia" gegen Bewerbung

Doch die Zahlen bedeuten nicht, dass es auch keine Gegner gibt. Mit dem Bündnis "NOlympia" versuchen Gegner der Olympia-Bewerbung in beiden Städten entgegenzuwirken. Und auch der frühere Wirtschaftssenator Harald Wolf äußert in Berlin seine Ablehnung gegenüber dem Sportevent: "Berlin braucht keine Investitionen in ein tolles Ereignis, das zwei Wochen dauert, sondern Investitionen in die Infrastruktur der Stadt".
Doch ebenfalls in der Hansestadt bedenken Gegner die immensen Kosten.
Der DOSB plant, am 6. Dezember über eine Olympia-Bewerbung zu entscheiden. Dann soll auch geklärt werden, ob ein deutscher Bewerber für 2024 oder 2028 ins Rennen geht. 2017 wird das IOC den Austragungsort für 2024 bekanntgeben.

(dpa/pgo)

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