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Radio Hamburg

Verkehrsunfallstatistik

Niedersachsen und Hamburg verzeichnen Rückgang

Hamburg/Hannover, 25.02.2014
Schwerer Unfall in Eppendorf

Die Zahl der Verkehrsunfälle bleibt hoch. Doch dank besserer Technik gibt es immer weniger Tote. (Archivbild)

Immer mehr Fahrzeuge drängen sich auf Deutschlands Straßen. Die Zahl der Unfälle bleibt hoch. Doch erfreulicherweise gibt es immer weniger Tote.

Im vergangenen Jahr sind in Hamburg 26 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Laut vorläufiger Verkehrsunfallstatistik sind das sieben weniger als noch 2012. Die Hansestadt gehört damit neben den Stadtstaaten Berlin und Bremen zu den sichersten Bundesländern. Auch deutschlandweit werden die Straßen immer sicherer: Bei den rund 380.000 Verkehrsunfällen sind 3.340 Menschen ums Leben gekommen, rund sieben Prozent weniger als im Vorjahr und so wenige wie nie zuvor in den vergangenen Jahrzehnten. 

Auch Niedersachsen verzeichnet Rückgang

Und auch in Niedersachsen ist die Zahl der Verkehrstoten erneut deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr starben auf den Straßen des Landes 411 Menschen. Dies sind 75 oder gut 15 Prozent weniger als 2012, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. In Niedersachsen sank die Zahl der Verkehrstoten damit deutlich stärker als im Bundesdurchschnitt.

Den stärksten Rückgang aller Bundesländer verzeichnete Bremen. Dort wurden 2013 acht Verkehrstote registriert, neun oder knapp 53 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bereits 2012 waren die Opferzahlen in nahezu allen Bundesländern deutlich zurückgegangen. 

Autobahnen gefährlicher geworden

Deutschlands Autobahnen sind 2013 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes jedoch gefährlicher geworden. Zwar sank die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland demnach auf den tiefsten Stand seit den 50er Jahren -doch auf den Autobahnen stieg sie an. Auf den Autobahnen nahm die Zahl der Todesopfer deutlich um 8,1 Prozent zu. Dafür kamen auf Landstraßen (minus 12,0 Prozent) in geschlossenen Ortschaften (minus 10,0 Prozent) weniger Menschen ums Leben. Gegen den Gesamttrend wurde nur in Bayern und Brandenburg eine leichte Zunahme der Verkehrstoten verzeichnet. Hessen hatte ähnliche Ausnahmen 2011 und 2012 erlebt.

Nach vorläufigen Zahlen für elf Monate starben deutlich weniger Kinder und Jugendliche im Verkehr. In der Hauptrisikogruppe der 18- bis 24-Jährigen gab es einen Rückgang um mehr als ein Fünftel. Auch der Autoclub Europa ACE führte den Tiefstand der tödlichen Unfälle auf bessere Fahrzeugsicherheit zurück. Bedenklich stimme, dass die Zahl der Unfälle insgesamt kaum zurückgegangen sei. (dpa/apr)

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