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Radio Hamburg

Vogelgrippe

Quarantäne für die Alsterschwäne?

Hamburg, 27.11.2014
Alsterschwäne

Es wird derzeit noch geprüft, ob auch die Alsterschwäne aufgrund der Vogelgrippe im Stall bleiben müssen.

Wegen der Vogelgrippe müssen Hühner und Enten auch in Hamburg im Stall bleiben. Doch was ist mit den Alsterschwänen?

Nach der Anordnung der Stallpflicht beraten in Hamburg auch Schwanenvater Olaf Nieß und der Tierpark Hagenbeck über Schutzmaßnahmen gegen die Vogelgrippe. "Wir sind gerade am Prüfen", sagte Nieß am Mittwoch (26.11.). Es seien einige Szenarien in Vorbereitung.

Hier gilt bereits die Stallpflicht

Der Anordnung vom Dienstag zufolge drohen privaten Geflügelhaltern Bußgelder bis zu 30.000 Euro, wenn sie ihre Tiere nicht unter Dach halten. Allerdings schwimmen die Alsterschwäne als Wildtiere in einer rechtlichen Grauzone, wie der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Rico Schmidt, sagte. Beim letzten Vogelgrippe-Alarm vor ein paar Jahren seien die Vögel in ihrem Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich jedoch zu ihrem eigenen Schutz unter ein Zelt gekommen.

Vom Tierpark Hagenbeck hieß es, man berate sich noch mit dem zuständigen Tierarzt. Sobald er Anweisungen gebe, würden die Schutzmaßnahmen umgesetzt. Der Wildpark Schwarze Berge ist nicht direkt von der Anordnung betroffen, weil er bereits auf niedersächsischem Gebiet liegt. Dennoch stehe er mit dem Amtstierarzt in Winsen/Luhe in Kontakt, um bei einer neuen Entwicklung sofort reagieren zu können, sagte Geschäftsführer Arne Vaubel.

In einigen niedersächsischen Landkreisen wie Cloppenburg gelte bereits die Stallpflicht. Sollte die auch im Landkreis Harburg erklärt werden, müssten 20 Enten verschiedener Arten in die Kunsthandwerkerhalle des Wildparks umziehen, die auch den Störchen als Winterquartier dient. "Für die Tiere ist das nicht wirklich schön", sagte Vaubel. Die hätten dann nur eine Art "Babyplanschbecken" als Badeersatz für ihren gewohnten Teich.

(dpa/aba)

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