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Radio Hamburg

Nach Kohlenmonoxid-Tod

Feuerwehr mit CO Warnern ausgestattet

Hamburg, 15.01.2015
Gasaustritt, Harburg, Kohlenmonoxid

Beim Kohlenmonoxid-Austritt in Harburg kamen im Dezember 2014 drei Menschen ums Leben.

Nach dem Tod von drei Menschen in Harburg wegen einer Vergiftung mit Kohlenmonoxid wird die Hamburger Feuerwehr künftig mit CO-Warnmeldern ausrücken.
 

Die Retter werden dann sofort gewarnt, wenn in einem Haus eine gefährliche CO-Konzentration vorhanden ist. Zu Beginn der Tagung, bei der festgelegt wurde, dass die Hamburger Feuerwehr ab jetzt mit CO-Warnern ausgestattet wird, stand ein Bericht über das Unglück von Harburg auf dem Programm. Dabei waren am 2. Dezember drei Menschen ums Leben gekommen, 13 weitere wurden verletzt. Wie die Ermittlungen ergaben, war Kohlenmonoxid aus einer defekten Gaszentralheizung ausgeströmt.

Die Feuerwehr war bereits in der Nacht vor dem eigentlichen Alarm dreimal zu dem Mehrfamilienhaus gerufen worden und hatte drei Menschen in eine Klinik gebracht, ohne die Ursache der Beschwerden zu erkennen.

Lest auch: Gasaustritt in Harburg: Schornstein offenbar nicht die Ursache

Ein defekter Schornstein ist offenbar nicht die Ursache für das Gas-Drama mit drei Toten im Harburger Phoenixvier ...

Deshalb ist CO so gefährlich

Rechtsmediziner Klaus Püschel erklärt in einem Interview:

"Kohlenmonoxid tritt bei jeder unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Materialen auf. Es gibt es so lange, wie es das Feuer gibt. Es ist ein farbloses Gift, wir können es nicht sehen und nicht riechen. Sehr geringe Konzentrationen in der Einatmungsluft reichen aus, um zu tödlichen Verläufen zu führen."

CO-Warngeräte für die eigene Wohnung gibt es im Handel. Feuerwehrchef Klaus Maurer hält aber andere Maßnahmen für sinnvoller:

"Wir haben keine Erkenntnisse, dass es eine überbordende Gefährdung gibt. Wer wie bisher seine Heizungsanlagen ordnungsgemäß vom Fachmann warten lässt, hat in der Vergangenheit kein Problem gehabt und wird auch zukünftig keins haben."

(rh/aba)

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