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Radio Hamburg

Wer bekommt den Deutschen Schulpreis 2015?

Hamburger Klosterschule fiebert mit

Hamburg/Kiel/Flensburg, 10.06.2015
Klosterschule St. Georg

Die Klosterschule hat unter anderen die Chance, den Deutschen Schulpreis 2015 zu gewinnen.

Zwei Grundschulen aus Schleswig-Holstein und ein Gymnasium aus Hamburg gehören zu den 15 für den Deutschen Schulpreis nominierten Schulen bundesweit.

Die Preisträger werden am Mittwoch (10.06.) in Berlin bekanntgegeben und von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgezeichnet. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Im Norden fiebern diese Schulen mit: 

Die KLOSTERSCHULE in HAMBURG-ST. GEORG ist seit 1992 Ganztagsgymnasium und damit nach eigenen Angaben die älteste Schule dieser Art in der Hansestadt. Zu ihren Besonderheiten zählten eine positive Schulatmosphäre, Studienzeiten statt Hausaufgaben und eine "Rhythmisierung" des Schulalltags. Dadurch hätten alle ihre rund 1000 Schüler unabhängig vom sozialen Hintergrund und Bildungsstand der Eltern Lernerfolge. "Das ist wissenschaftlich nachgewiesen", sagt Direktor Ruben Herzberg.

Die GORCH-FOCK-SCHULE in KIEL sagt von sich, "wir leben Inklusion". In sechs der acht Grundschulkassen werden Jungs und Mädchen mit Förderbedarf im geistigen oder körperlichen Bereich mit den anderen Grundschulkindern gemeinsam unterrichtet. Es gibt keinen Schulgong, der die Arbeitszeiten zwangsweise unterbricht. "Wir haben Ruhe im Schulalltag", heißt es. Die 45-Minuten-Taktung der Stunden wurde aufgebrochen, unterrichtet wird in 60 Minuten Blöcken. Nach Ansicht der Schule können die Kinder so besser gemäß den entwicklungsgemäßen Bedürfnissen lernen. Insgesamt besuchen die Grundschule derzeit rund 170 Mädchen und Jungen.

Die WALDSCHULE in FLENSBURG ist bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. "In der Waldschule legen wir Wert auf eine offene und fröhliche Atmosphäre", heißt es im pädagogischen Konzept. 300 Kinder lernen auf unterschiedlichen Leistungsebenen nach individuellen Plänen, die dem einzelnen Kind gerecht werden sollen. Das Motto lautet: Es ist normal, verschieden zu sein. Hochbegabte und langsam lernende Kinder können gemeinsam zu Erfolgen kommen, so die Überzeugung. Sie lernen in Klassen, die bewusst heterogen zusammengesetzt sind. Die erste und zweite Klasse lernt jahrgangsübergreifend. In der Regel bekommen die Kinder Arbeitspläne, die auf jeden einzelnen zugeschnitten sind: Sie arbeiten am selben Thema, aber je nach Können auf unterschiedlichen Leistungsstufen.

(dpa/aba)

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