Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Beinahe-Unfall am Hamburger Flughafen

Drohne nähert sich Passagierflugzeug

Hamburg, 22.09.2015
Drohne, Quadrocopter

Solch eine Drohen hat sich einem Passagierflugzeug bis auf 30 Meter genähert.

Am Samstagabend (19.09.) soll sich eine Drohne bis auf 30 Meter einem Passagierflugzeug über dem Hamburger Flughafen genähert haben.

Immer häufiger nähern sich private Drohnen von Hobby-Piloten gefährlich nahe Passagierflugzeugen - zuletzt Samstagabend (19.09.) am Hamburger Flughafen. Dort soll eine Drohne in etwa 250 Metern Höhe bis auf 30 Meter an eine Finnair-Maschine mit 80 Passagieren an Bord herangekommen sein. Die Maschine befand sich gegen 18:10 Uhr im Landeanflug von Helsinki auf den Hamburger Flughafen.

Zeugen gesucht

Das Landeskriminalamt ermittelt jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und es werden Zeugen für den Vorfall gesucht. Die Passagiere selbst haben von dem Vorfall in der Maschine nichts mitbekommen. Dem Täter drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis.

Strenge Regeln für Drohnen-Piloten

Für Drohnen-Piloten gibt es Regeln: sie müssen sich den Aufstieg genehmigen lassen und strenge Vorschriften beachten. Carsten Brandt von der zuständigen Wirtschaftsbehörde erklärt, welche:

"Wir erteilen eine Erlaubnis für einen gewerblichen Aufstieg, wenn jemand sein Haus filmen will, Wenn die Drohen dann höher als 50 Meter fliegt, muss Derjenige den Tower anrufen und der Tower entscheidet dann nach den Wetterbedingungen und der Anflugsituation, ob er den Aufstieg erlaubt oder nicht."

Bei privater Nutzung dürfen Drohnen die Flughöhe von 30 Metern nicht überschreiten.

So gefährlich können Drohnen werden

Carsten Brandt dazu: "Wenn ich mir vorstelle, dass solch eine Drohne zum Beispiel in den Heckrotor eines Hubschraubers gerät, dann ist der auch nicht mehr steuerbar und das führt dann im Zweifelsfall zu einigen Todesopfern."

comments powered by Disqus