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Die dreistesten Drogen-Verstecke überhaupt

Das hat der Zoll 2016 beschlagnahmt

Hamburg, 05.04.2017
Drogen in Feuerlöschern

Im März wurden in Österreich zwei Männer festgenommen, die drei Kilo Heroin und 15 Kilo Morphin in diesen Feuerlöschern schmuggeln wollten.

Rauschgift, Parfüm, Schals und Marken-Schuhe in rauen Mengen. Das ist die Zoll-Bilanz aus Hamburg. Außerdem: die weltweit dreistesten Drogen-Verstecke.

Mehr als 100.000 gefälschte Parfümflakons präsentierte der Zoll Anfang Dezember 2016 in Hamburg. Der Fund in drei Containern aus China war nicht der einzige Schmuggel, bei dem die Beamten im vergangenen Jahr den richtigen Riecher hatten. Ihre Bilanz für 2016 wollen die Hamburger Hauptzollämter am Mittwoch (05.04.) vorstellen. Vorab gibt es hier bei uns schon die ersten "Highlights".

Ein Schwerpunkt der Arbeit ist der Kampf gegen die Markenpiraterie gewesen, sagte der Sprecher des Hauptzollamts Hafen, Udo Storch. Nachgemacht werden offenbar auch immer wieder Schuhe, Kleidung und Spielzeug. So beschlagnahmte der Zoll im April vergangenen Jahres 70 000 Paar gefälschter Marken-Turnschuhe und wenig später noch einmal 7500 nachgemachte Designer-Sportschuhe. In einer großen Aktion schredderte der Hamburger Zoll rund 425 000 gefälschte Markenartikel, darunter 10 000 vermeintliche Markenschals.

Drogen in Baumaschinen

Auch im Kampf gegen den Drogen- und Zigarettenschmuggel verbuchten die Beamten eine Reihe von Erfolgen. Mehrfach entdeckten sie größere Kokainmengen in Baumaschinen, die von Brasilien nach Europa geliefert wurden. 

Dreiste Drogen-Verstecke

Schräg!

Verrückte Drogen-Verstecke

  • Im März 2017 nahm der österreichische Zoll Schmuggler fest, die drei Kilo Heroin und 15 Kilo Morphin in Feuerlöchern transportieren wollten.

  • Priscilla Pena und Michelle Blassingale wurden am 2013  bei der Einreise am New Yorker Flughafen verhaftet. Sie trugen sechs Kilo Kokain auf sich, verpackt in Alufolien und als Windel am Körper gebunden. Allerdings hatten sie die Rechnung ohne de Drogen-Spürhunde gemacht.

  • 2013 versteckte ein Frau in ihrem falschen Babybauch zwei Kilogramm Kokain.

  • 2014 wurden in Sydney zwei Männer verhaftet, die Heroin und Chrystal Meth im Wert von rund 60 Millionen Euro in Tiefkühl-Fisch geschmuggelt hatten.

  • Ein Mann wollte Drogen nach Spanien schmuggeln und er machte bei den Beamten auf Sunnyboy und arbeitet die Drogen ins Innenleben seiner 5 Surfbretter ein. Aber auf dieser Welle schwammen die Zollbeamten nicht mit und nahmen die Bretter auseinander.

  • Besonders clever wähnten sich Schmuggler als sie 45 Kilogramm reines Heroin als Schnüre in Teppiche einwebten.

  • Sie wirken unschuldig, süß und knuddelig: Kuscheltiere. Doch in ihnen steckt manchmal ganz heiße Ware.

  • Den Schmuggel riecht garantiert keiner - dachten sich diese Kriminellen. Sie versteckten die Drogen in einem stinkenden Misthaufen von Schweinen. 1 Tonne sollte somit geschmuggelt werden - die Beamten hatte aber ein gutes Näschen.

  • In Würzburg hat sich eine ganze Familie eine weiße Nase im Drogengeschäft verdient. Sie hat das weiße Pulver in Hack und Brotteig versteckt, tiefgefroren und verkauft.

  • Ein Tscheche wollte 15 Gramm Marihuana nach München schmuggeln und hat es in eine Wachskerze eingegossen. Aber auch den Zollbeamten ist ein Licht aufgegangen...

  • 320 Kilogramm Kokain fanden Zollbeamte in Holzbretter eingearbeitet. Kleine Hohlräume waren in die Bretter gefräst worden.

  • 500 Gramm Kokain wurden in einem Motorrad-Bildband versteckt. Der Stoff wurde gepresst und zwischen den Seiten versteckt.