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Radio Hamburg

Drohnenflug über Hamburg

Private Drohne kollidiert mit Fernsehturm

Hamburg, 04.04.2017
Drohne, Quadrocopter

Beispielfoto.

Ungenehmigter Unfall: In der Nacht zu Montag ist eine Drohne auf dem Hamburger Fernsehturm gelandet. 

Es ist Allgemein bekannt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Ob der Besitzer der Drohne des Typs "Mavic Pro" nun wusste, dass man sich vor dem Start eines Fluges eine offizielle Fluggenehmigung einholen muss, ist nicht bekannt.

Was war passiert?

In der Nacht zu Montag gegen 23.30 Uhr startete ein Mann mit seiner Partnerin einen Drohnenflug in der Nähe des Fernsehturms, womöglich um Nachtaufnahmen über der Stadt zu machen. Als die etwa 1.000€ teure Drohne allerdings mit dem Fernsehturm kollidierte und auf einer Plattform abstürzte, wandte sich der Hobby-Pilot laut BILD-Informationen direkt an Polizisten auf der Straße. Im Anschluss musste die Feuerwehr ausrücken, um die Drohne vom Fernsehturm zu bergen.

Welche Folgen zieht die Aktion nach sich?

Da das Paar trotz Vorschrift weder eine Flugerlaubnis erteilt noch beantragt hat, kann diese Aktion den Bruchpiloten nun teuer zu stehen kommen. Bei einem Verstoß gegen die Flugverkehrs-Kontrollfreigabe ist mit einer Strafe von bis zu 50.000€ zu rechnen.

Was muss ich als Drohnen-Besitzer beachten?

Ob und in welchen Gebieten man eine Genehmigung braucht, ist teilweise abhängig vom Modell der Drohne. Zum Beispiel wird unterschieden in Größe und Gewicht und was für Reichweiten erreichbar sind. Genauere Informationen und Regelwerke findet man zum Thema in der Luftverkehrs-Ordnung oder bei Hamburg.de.

(tsa)