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Radio Hamburg

Nach Feuer-Inferno in London

So funktioniert der Brandschutz in Hamburg

Feuerwehr Symbolbild

Mindestens 12 Tote sind beim Hochhaus-Brand in London zu beklagen. Aber wie sieht es mit dem Brandschutz in Hamburg aus?

Nach dem heftigen Feuer in einem Londoner Hochhaus mit mindestens zwölf Toten wird jetzt die Brandursache ermittelt. Unterschiedliche englische Medien berichten, eine Waschmaschine oder ein Kühlschrank könnte das Feuer ausgelöst haben.
In der Vergangenheit sollen sich Anwohner schon über den Brandschutz in dem Grenfell Tower beschwert haben. Die britische Premierministerin Theresa Maykündigte  eine "sorgfältige Untersuchung" angekündigt. Wenn aus dem Feuer Konsequenzen zu ziehen seien, würden Maßnahmen ergriffen, sagte May am Mittwochabend.  Die Regierungschefin würdigte den Einsatz der Rettungskräfte und sprach den Betroffenen ihre Anteilnahme aus. Bei dem gewaltigen Brand im Zentrum Londons waren am Mittwoch mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Rettungskräfte wurden mindestens 79 Patienten in Kliniken behandelt, 18 von ihnen seien in einem kritischen Zustand. 65 Menschen wurden aus den Flammen gerettet.

Die Ursache des Brands blieb zunächst unklar. 

Brandschutz in Hamburg

Thorsten Wessely von der Feuerwehr erklärt, wie der Brandschutz in Hamburg funktioniert: "In Hamburg haben wir einen hervorragend funktionierenden und vorbeugenden Brandschutz, der in regelmäßigen Abständen Objekte, Hochhäuser oder Veranstaltungsorte sichtet und guckt, ob hier alles in Ordnung ist. Ob vorbeugende Maßnahmen wie Sicherheit der Treppenräume, Feuerwehraufzüge alles in ordnungsgemäßen Zustand sind, weil die Feuerwehr ja auch im Brandfall dann auf diese angewiesen sind."

(tr/aba)

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