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Radio Hamburg

So rüstet sich die HHLA

Strahlenschutz für Hafen

So schutzt sich die HHLA vor radioaktiv verstrahlten Schiffen aus Japan.

Hamburg - Aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima tritt immer mehr Radioaktivität  aus. Zuletzt ist von bis zu 10.000-fach erhöhter Strahlenbelastung die Rede gewesen, aber AKW-Betreiber Tepco soll laut Atomaufsicht bei der Strahlen-Messung in dem Trümmerhaufen erneut geschlampt haben und so ist derzeit unklar, wie hoch die Werte wirklich sind.
Unterdessen bereitet sich die Hamburg Hafen- und Logistik-AG (HHLA) auf möglicherweise verstrahlte Schiffe aus Japan vor.

 Wir haben mit HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters gesprochen und wollten wissen, wie viele Güter aus dem bedrohten Japan bei der HHLA schätzungsweise ankommen.

"Ich weiß nur, wenn man sich die Menge anschaut, die wir  im Warenverkehr al HHLA mit Japan haben - das sind etwa 2,5 Prozent. Dann sollen [...]  davon nur etwa 2 Prozent von diesen 2,5 Prozent wiederum auf den Norden und die betroffenen Häfen entfallen."

Was passiert, wenn tatsächlich verstrahlte Schiffe ankommen?

"Wenn sich herausstellt, dass Schiffe radioaktiv belastet sind, dann sind wir in der Lage grundsätzlich zu sagen, wir wollen das Schiff nicht auf unseren Anlagen haben. In der Praxis ist es aber, wenn Sie mal an Rotterdam denken, nicht ganz so einfach. Genau so wenig, wie sie einem Flieger, der irgendwann in Frankfurt landen wird sagen können: 'Bleib oben!' Sie können das Schiff ja nicht einfach dann irgendwo schwimmen lassen."

Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein verstrahltes Schiff bei uns ankommt?

"Eine derartige Radioaktivität wird mit Sicherheit schon in den Vorhäfen entdeckt. Ich setze weiter darauf, dass bereits die Messungen, die bereits bei Ladungsübernahme an Bord in den entsprechenden Häfen vorgenommen werden, das diese bereits sicherstellen, dass keine Radioaktivität hier bei uns ankommt."