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Radio Hamburg

Gerüchteküche Bügerschaft

SPD und Schulfrieden

Die Gerüchteküche im Rathaus brodelt. Will die SPD den Schulfrieden wieder stören?

Hamburg - Noch fünf Tage bis zur Bürgerschaftswahl und die Zahl der Gerüchte nimmt deutlich zu. Sie richten sich eher gegen die SPD. Vielleicht liegt es daran, dass in allen Umfragen die SPD die Nase weit vor der CDU hat.

Eines dieser Gerüchte besagt, dass die SPD den Schulfrieden wieder brechen will. Wir haben SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz gefragt worauf sich Hamburgs Schüler, Lehrer und Eltern verlassen können, wenn er als neuer Bürgermeister gewählt wird:

"Der Schulfrieden gilt. Er gilt schon deshalb, weil ich ihn vorgeschlagen habe, schon vor über einem Jahr und ich gesagt habe, es kann nicht angehen, dass ständig neue Strukturreformen die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer verunsichern. Darum gilt jetzt die Entscheidung, die mit dem Volksentscheid endgültig besiegelt wurde."

Also keine Primarschule, keine Einheitsschule mit der SPD? Olaf Scholz antwortet so:

"Wir haben in Zukunft eine vierjährige Grundschule, allerdings mit sehr kleinen Klassen. Dafür hat die SPD in den Verhandlungen gesorgt. Wir haben darauf bestanden, dass keine Klasse mehr als 23 Schüler hat und in einem Drittel der Schülern, wo es nur sehr wenige Chancen in der Nachbarschaft gibt, sogar nur 19 Schüler. Wir haben das Elternwahlrecht verteidigt und es gibt nur noch zwei weiterführende Schulen - das Gymnasium und die Stadtteilschule. Das man auch auf der Stadtteilschule Abitur machen kann, haben wir durchgesetzt, das war uns wichtig. Aber jetzt geht es nicht mehr um neue Strukturreform, sondern dieses neue System Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr zu verbessern."

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