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Radio Hamburg

Hamburg hat gewählt

Absolute Mehrheit für SPD

Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zu Folge ist Scholz' SPD der klare Sieger der Wahl.

Hamburg - Die SPD kehrt nach fast zehn Jahren Opposition mit einem triumphalen Wahlsieg zurück an die Regierung in Hamburg. Die CDU erlebt ein Desaster und stürzt auf das schlechteste Wahlergebnis ihrer Geschichte in der Hansestadt. SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz löst CDU-Bürgermeister Christoph Ahlhaus ab, der sich als Nachfolger von Ole von Beust nur sechs Monate im Amt halten konnte. Die Grünen legten bei der vorgezogenen Neuwahl nach dem Bruch der schwarz-grünen Koalition leicht zu. Auch die Linke ist in der Bürgerschaft vertreten. Der FDP gelang erstmals nach zehn Jahren wieder der Einzug in das Parlament.

Die Wahlbeteiligung lag bei nur noch 57 Prozent nach 63,5 Prozent 2008 und sackte auf einen historischen Tiefstand ab.

Hamburg hat gewählt: Vorläufiges Ergebnis

Nach dem vorläufigen amtlichen Teil-Endergebnis kommt die SPD auf 48,3 Prozent . Dies bedeutet einen Zugewinn von 14,2 Prozentpunkten. Die CDU mit dem bisherigen Bürgermeister Ahlhaus (41) erzielte nur noch 21,9 Prozent und damit nur wenig mehr als die Hälfte des Wahlergebnisses von 2008 (42,6). Die Grünen mit Spitzenkandidatin Anja Hajduk (47) erreichen 11,2
Prozent (2008: 9,6). Die Linke schafft mit 6,4 Prozent wieder den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde (6,4). Die FDP erreicht 6,6 Prozent .

Die SPD erhält im Hamburger Landesparlament 62 Sitze (2008: 45), die CDU bekommt 28 Mandate (56), die Grünen 14 (12), die Linke 8 (8) und die FDP kehrt mit 9 Sitzen in die Bürgerschaft zurück.

Wahlergebnis in Ihrem Wahlkreis

Wie haben die Hamburger in Altona, Blankenese, Wandsbek und den anderen Hamburger Wahlkreisen gewählt? Die Ergebnisse sehen Sie ab sofort auf der Homepage vom Statistikamt Nord.

 

Olaf Scholz: "Das ist ein sehr, sehr beeindruckendes Wahlergebnis. Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns und auch mir ihr Vertrauen geschenkt, das nehme ich sehr ernst. [...] Ihre Erwartungen werden nicht enttäuscht werden. Wir werden das, was wir vor der Wahl gesagt haben, auch hinterher tun"

Wir waren für Sie vor Ort auf Wahlpartys der Parteien oder direkt im Wahlzentrum im Congress Center Hamburg (CCH).

Interview mit Olaf Scholz

 

Sitze in der Bürgerschaft

Für eine absolute Mehrheit sind 61 der 121 Sitze in der Bürgerschaft nötig. Nach dem Ergebnis der letzten Hochrechnung würde die SPD auf 62 Sitze in der Bürgerschaft kommen. Die CDU schafft es auf 29, die GAL auf 14 Sitze. FDP und Linke kommen beide auf 8 Sitze in der Bürgerschaft.

Niederlage für die CDU

Christoph Ahlhaus hat die CDU-Wahlparty verlassen. Seine Reaktion auf die ersten Prognosen: "Diese Stunde ist für die Hamburger CDU schmerzhaft. Sie reißt uns in eine Stunde der Ratlosigkeit und deswegen glaube ich, tun wir gute daran in den kommen Tagen und Wochen sehr genau zu analysieren was da passiert ist." Auf dem Weg zu seinem Auto wurde er von Repoertern begleitet, äußerte sich allerdings nicht weiter.

Karan hört auf

Unterdessen gibt es schon den ersten Aussteiger. Der parteilose Wirtschaftssenator Ian Karan hört als Politiker auf. Der 71-jährige Unternehmer ist erst im August vergangenen Jahres von der CDU in den Senat geholt worden.

Katja Suding: "FDP hat alles richtig gemacht"

Die FDP wäre mit 6,11 Prozent der Wählerstimmen nach Jahren wieder in der Bürgerschaft vertreten. Katja Suding: "Zunächst Mal wollten die Hamburger einen Neustart für die FDP. Den haben sie bekommen. Wir werden wieder in die Bürgershaft einziehen, so wie es jetzt aussieht, und ich denke, das ist eine Kombination aus den richtigen Themen, die wir gesetzt haben und die wir mit der richtigen Mannschaft auch verkauft haben."

Gemischte Gefühle bei den Grünen

Auch die GAL-Anhänger hatten sich mehr von der Wahl erhofft. Bei der Verkündung der Ergebnisse ist die Stimmung gemischt. Sehen Sie hier Bilder der Wahlparty

 

Wahlbeteiligung bei 57 Prozent

Die Wahlbeteiligung in diesem Jahr hat bei mageren 57 Prozent gelegen und war damit noch unter der bei der letzten Wahl. Probleme mit dem Wahlsystem soll es keine gegeben haben. Um Warteschlangen zu entgehen haben sich in diesem Jahr aber besonders viele Leute für die Briefwahl entschieden.