Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Neuer CDU Fraktionsvorsitzender

Wersich bewirbt sich

Jetzt geht's für die CDU in die Opposition und Dietrich Wersich will Fraktionsvorsitzender werden.

Hamburg - Bei der Bürgerschaftswahl am vergangenen Sonntag hat die CDU eine erdrutschartige Niederlage erlitten. Nach dem ersten Schock muss sich die CDU neu sortieren, denn die Riege der Führungspersönlichkeiten ist stark ausgedünnt, Frank Schira und Christoph Ahlhaus kommen für Führungsposten nicht mehr in Frage.

In diese Lücke will der bisherige Sozialsenator Dietrich Wersich stoßen und will Fraktionsvorsitzender und damit Oppositionsführer werden, um der Hamburger CDU ein neues Profil zu geben. Wir haben Dietrich Wersich gefragt, warum er diesen Job unbedingt machen möchte?

"Ja, ich bin bereit Oppositionsführer zu werden, weil ich glaube, wir brauchen eine starke Opposition. Gerade wenn eine Partei die absolute Macht bekommen hat, dann muss man in der Demokratie auch eine starke Opposition haben und dafür stelle ich mich zur Verfügung."

Was hat die Hamburger CDU davon?

"Ich glaube, dass wir sehr schnell die Rolle, die uns die Wähler gegeben haben - nämlich eine starke Opposition, annehmen müssen. Und das wir hier ein ganz wichtiges Amt für Hamburg haben, damit eben Hamburg nicht zurückfällt in den Dornröschenschlaf oder in die Parteibuchwirtschaft, die wir ja damals erlebt haben, sondern, dass sich Hamburg so dynamisch entwickelt wie in den letzten Jahren auch. Und da muss die CDU aufpassen, dass da die Stadt auf Kurs bleibt."

Und was haben die Hamburger davon?

"Also gerade in Zeiten, in denen eine Regierung mit absoluter Mehrheit regiert kann das nur funktionieren, wenn es im Parlament ein Gegengewicht gibt. Und wir sind die stärkste Oppositionsfraktion und wir haben ja auch gezeigt, dass die Wirtschaft floriert, dass wir bei der sozialen Sicherheit, bei der Bildung vorangekommen sind. und ich möchte nicht, dass diese Erfolge jetzt nicht verloren gehen unter einer neuen Regierung. Und deshalb werden wir die Finger in die Wunde legen, wenn eben die Versprechungen, die gemacht worden sind, nicht gehalten werden“.

Grabenkämpfe bei der CDU

Unterdessen gibt es heftigen Streit zwischen den CDU-Abgeordneten Andreas Wankum und Heiko Hecht. Nachdem Hecht Landesparteichef Schira verbal angegriffen hat, sagt Wankum: Hecht gehört in eine Anstalt. Daraufhin hat Hecht nun eine einstweilige Verfügung gegen seinen Parteikollegen beantragt.