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Radio Hamburg

Kurz vor der Wahl in Hamburg

Pläne gegen Jugendgewalt

Der CDU-Senat hat Pläne zum Kampf gegen Jugendgewalt in Hamburg vorgelegt.

Hamburg - Am 20. Februar entscheiden wir Hamburger, wer unsere Stadt regieren soll. Kurz vor der Wahl hat der CDU-Senat jetzt noch einmal schnell ein 12-Punkte-Papier zum Thema Jugendgewalt auf den Tisch gelegt.

Wegen der anstehenden Bürgerschaftswahl ist aber fraglich, was davon überhaupt noch umgesetzt wird. Eine Maßnahme, die ab sofort gilt, lautet: bei Gewalt - Führerschein weg!

"Wir werden in den Fällen, in denen jemand eine besonders schwere Gewalttat begangen hat, zukünftig auch die Frage aufwerfen, ob ein solcher Mensch überhaupt geeignet ist ein Fahrzeug zu führen", so Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU).

Dietrich Wersich betont, dass die CDU - sollte sie wieder ans Ruder kommen - sämtliche Maßnahmen gegen Jugendgewalt dann auch umsetzen will: "Zum Beispiel das Kiezläuferprojekt, was ein Berliner Projekt ist, was auf der Veddel angewendet wurde, was mit Jung-Erwachsenen arbeitet, die selbst aus den Stadtteilen kommen. Das ist ein so gutes Projekt, das werden wir nach der Wahl realisieren. Das Gleiche gilt auch für die Sicherheitskonferenzen in den Stadtteilen. Denn in der Nachbarschaft kann eine Menge für die Sicherheit getan werden und das wollen wir hamburgweit einführen", sagt Sozialsenator Dietrich Wersich zum Thema Jugendgewalt in Hamburg.