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Radio Hamburg

Interview-Anfrage

Brief an Vattenfall

Wir wollen mit den AKW-Betreibern reden. Jetzt hat Horst die Einladung vorbei gebracht.

Hamburg - Nach dem Atom-Unglück im japanischen Fukushima wollte Radio Hamburg natürlich auch von den AKW-Betreibern hier im Norden, Vattenfall und E.ON wissen, wie es um die Sicherheit unserer AKW bestellt ist. Wir haben mehrfach on Air und täglich auch per E-Mail eine Anfrage an beide Betreiber geschickt. Zuerst kam die Information, dass sie nicht darüber reden möchten, seit einigen Tagen kommt überhaupt keine Reaktion mehr. Wir meinen aber, dass es Ihnen, dem Hörer von Radio Hamburg, zusteht, genau zu wissen, wie es um die Sicherheit der AKW im Norden bestellt ist und es liegt uns auch fern, die beiden Betreiber anzuprangern. Wir verlangen lediglich eine Stellungnahme zu diesem Thema. Beide Unternehmen haben schließlich auch Pressestellen, die sich bisher nicht zu Wort gemeldet haben und daher bei uns und vielleicht auch bei Ihnen das flauen Gefühl des Totschweigens hinterlassen.

Nun haben wir, im Namen von Radio Hamburg Moderator John Ment, einen Brief an Vattenfall geschrieben, diesen eingetütet und Horst aus der Radio Hamburg Morning-Show hat ihn persönlich am Empfang der Vattenfall-Zentrale am Überseering abgegeben (30.03.2011). Den Brief haben wir für Sie hier veröffentlicht:

 

Ernst Michael Züfle

Sprecher der Geschäftsführung

 

Jan Leverenz

Geschäftsführer

 

Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH

Überseering 12
22297 Hamburg

Sehr geehrter Herr Züfle,

sehr geehrter Herr Leverenz,

unser Hamburger Landeschef Olaf Scholz und sein Kieler Kollege Peter Harry Carstensen haben  erklärt, dass Krümmel und Brunsbüttel nie mehr ans Netz gehen dürfen.

Auch Hamburgs neuer Wirtschaftssenator Frank Horch, der eher der Atomlobby zugerechnet worden ist, hat sich genauso geäußert und das Management in Krümmel und Brunsbüttel scharf kritisiert.

Wie Sie ja bereits wissen, wollen auch unsere Hörer wissen, wie es mit den Atommeilern in Norddeutschland weitergeht. Etliche Hörerbriefe zeigen uns, dass das Interesse an dem Thema wächst und für unsere Hörer weiterhin sehr wichtig ist.

Das zeigt auch unsere repräsentative Umfrage, die das Hamburger Meinungsforschungsinstitut Trend Research im Auftrag von Radio Hamburg und Oldie 95 durchgeführt hat.

Unter anderem mit diesen Ergebnissen:

-         Insgesamt 78% der Befragten haben Angst vor einem atomaren Unfall

-         73% der Befragten sind gegen Atomstrom

-         90% der Befragten wollen, dass Brunsbüttel und Krümmel nicht mehr ans Netz gehen, 73% sagen, dass Brokdorf sofort abgeschaltet werden soll

Radio Hamburg ist Marktführer in Hamburg. Wir erreichen über eine Million Hörer pro Tag, deutlich mehr als das „Hamburger Abendblatt“ und „Bild Hamburg“ pro Tag an Lesern haben.

Natürlich möchten wir unseren Hörern eine möglichst differenzierte Berichterstattung bieten und laden Sie deshalb ein, zu uns in die Radio Hamburg Morningshow zu kommen, damit wir ein ausführliches Interview mit Ihnen machen können.

Damit möchten wir auch Vattenfall die Möglichkeit geben, seinen Standpunkt einem breiten Publikum darzulegen.

Sollten Sie es nicht schaffen, zu uns zu kommen, ist das auch telefonisch möglich.

Diese Einladung wird auch täglich „On Air“ von unserem Nachrichten-Anchor ausgesprochen. Leider müssen wir unseren Hörern bei einer Absage dann auch mitteilen, dass Sie derzeit keine Zeit für die Sorgen und Ängste der Hamburger haben.

Lassen Sie uns bitte bis morgen Vormittag 11 Uhr wissen, ob wir ein Interview bekommen.

Beste Grüße

John Ment
Stellvertretender Programmdirektor
Radio Hamburg GmbH & Co. KG
Spitalerstraße 10 / Semperhaus A
20095 Hamburg