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Radio Hamburg

Rettungsversuch

Streit's soll bleiben!

Streit's Filmtheater

Heinz Lochmann will das Streit's retten und für Hamburg erhalten. 

Der Retter des Passage-Kinos will laut Abendblatt auch dem Streit's helfen, weiter zu bestehen.

Hamburg - Heinz Lochmann, Retter des Passage Kinos, will jetzt das vor dem Aus stehende Kultkino Streits übernehmen. Laut Abendblatt steht er bereits mit dem Vermieter in Verhandlungen. Das war bisher passiert:

"Wirklich? Das kann ich nicht galuben, dass das Streit's wirklich geschlossen werden soll. Da bekommt man doch meist keinen Platz, das ist doch immer ausgebucht!" So die Reaktionen als wir in der Hamburger Innenstadt die Menschen dazu befragt haben, was sie darüber denken, dass eines der letzten historischen Filmtheater Hamburgs bereits 2013 schließen wird.

Und es scheint auch nicht um Verkaufszahlen von Kino-Tickets zu gehen, denn der Vermieter, die Streit's Grundstücksgesellschaft und der Betreiber, der australische Unterhaltungskonzern Greater Union (Cinestar), wurden sich nicht über eine Verlängerung des Mietvertrages einig. Damit verschwindet eines der ältesten Kinos in Hamburg, in dem man weit ab von Kino-Mainstream und überteuerten Popcorn-Preisen noch alternatives Kino und außergewöhnliche Filme sehen konnte, die nicht nur zu den Blockbustern zählen, weil sie Menschenmassen auf den Kinositzen bannen, sondern weil sie einen besonderen Anspruch ans Filmemachen haben.

Auf Anfrage beim Streit's bekommen wir nur dieses Statement schriftlich per E-Mail zugeschickt:

„Wir, die CineStar-Gruppe, haben sehr gern das traditionsreiche Filmtheater im Streits Haus über die letzten Jahre hinweg betrieben und werden es mit dem bisherigen Engagement auch bis zum Auslaufen des Mietvertrages weiter betreiben.  Hiervon zeugt nicht zuletzt die erst kürzlich vorgenommene  Investition in eine digitale 3D Anlage. Selbstverständlich sind wir sehr traurig darüber, dass sich der Vermieter dafür entschieden hat, die Immobilie nach dem Auslaufen unseres Vertrages einer neuen Nutzung zuzuführen.  Dies bedeutet allerdings für uns nicht, dass wir beabsichtigen, dem Hamburger Markt den Rücken zu kehren. Die von uns vorgenommene Umstellung des Filmprogrammes auf Originalversionen hat eine treue Anhängerschaft erworben, für die wir auch nach dem Auslaufen des Mietvertrages im Streits eine Heimstatt bieten wollen. Wir sind daher mit Hochdruck auf der Suche nach einer neuen Spielstätte, um zum Auslaufen des Mietvertrages 2013 einen nahtlosen Übergang zu schaffen,“  die Geschäftsführung der CineStar-Gruppe.

Zur Rettung des Streit's gibt es mittlerweile eine Online-Petition. Alle Infos unter nexthamburg.de