Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Volkszählung in Hamburg

Wo ist noch Platz?

Volksbefragung Zensus Mai 2011

Eines der Werbeplakate zur Volkszählung, um in der Bevölkerung für Verständnis zu werben.

Die erste Volkszählung seit 1987 läuft. In Hamburg sind 700 Interviewer unterwegs, um die Bürger zu befragen.

Hamburg - In Hamburg sind 700 Interviewer unterwegs, um über 62.000 Bürger zu befragen. Gleichzeitig haben auch rund 300.000 Haus- und Wohnungsbesitzer Post vom Statistikamt Nord bekommen. Sie müssen Auskunft über ihre Immobilie geben. So soll erstmals festgestellt werden, wie viele Häuser und Wohnungen es überhaupt gibt. Doch die reine Zahl ist nicht das einzige Anliegen der Statistiker.

Es geht auch darum, aufzuzeigen, wo es Wohnungsmangel gibt. "Gerade in Hamburg gibt es viele Personen, die Probleme damit haben, gewünschte Wohnungen zu finden", so Helma Landsberg vom Statistikamt Nord. "Wir möchten auch über die Lebenssituation von Bürgern etwas erfahren. Mit den Daten ist es dann möglich, eine wichtige Grundlage für die Städteplanung zu schaffen.

Sicherheitslücken gefunden

Unterdessen wird bekannt, dass eine Sicherheitslücke bei der Volkszählung gibt: laut n-tv können Hacker auf der unverschlüsselten Internetseite des Zensus eingegebene Daten abfragen.

Was ist der Zensus?

In den Zensus fließen aber die Daten aller Bürger aus den Registern der Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit ein. Die Bürger dürfen die Teilnahme nicht verwehren. Die direkte Befragung sei nötig, um die Qualität der
 Registerdaten zu überprüfen und Merkmale zu erheben, die bislang nicht abrufbar seien. Zehn Prozent der Einwohner, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden, bekommen Besuch von einem Interviewer. Einen Fragebogen ausfüllen sollen zudem alle Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften - dazu zählen auch Studentenwohnheime, Altenheimen und Gefängnisse. Wer eine Wohnung oder ein Haus besitzt, wird ebenfalls aufgefordert, Angaben zu machen. In der Bundesrepublik gab es 1987 die letzte Volkszählung - in der DDR 1981.

Eine Befragung dauert laut Zensus-Auskunft 5-30 Minuten. Die meistgestellten Fragen und Antworten zum Thema Volksbefragung 2011 finden Sie auf http://www.zensus2011.de/faq.html