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Radio Hamburg

Neue Bürger braucht die Stadt

Einbürgerungskampagne in Hamburg

Hamburg startet Anfang Dezember unter Federfühung von Bürgermeister Olaf Scholz die größte Einbürgerungskampagne seiner Geschichte.

Hamburg - Das hat es in Deutschland noch nicht gegeben und vor dem Hintergrund der Neonazi-Morde macht es doppelt Sinn: Hamburg startet Anfang Dezember unter Federfühung von Bürgermeister Olaf Scholz die größte Einbürgerungskampagne seiner Geschichte.

Rund 400.000 Hamburger mit ausländischen Wurzeln leben in Hamburg, rund 137.000 könnten sich einbürgern lassen. Der Bürgermeister selbst wird diese Mitbürger nach und nach anschreiben und sie dazu einladen, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.

Hamburg, dem Tor zur Welt, wird mit dieser Kampagne  eine besonders herzliche Komponente hinzugefügt.

Die Briefe werden immer in einem Schwung für 4.000 Kandidaten verschickt. Der Erfolg bleibt abzuwarten - denn solch einen einladenen Einbürgerungsversuch hat es in ganz Deutschland bislang noch nicht gegeben.

Eine Einschränkung gibt es aber: der Datenschutz verbietet es, dass die Adressen mit den Polizeibehörden abgeglichen werden dürfen. Deswegen werden auch Straftäter solch ein Schreiben erhalten. Sollten sie tatsächlich einen Antrag auf Einbürgerung stellen, würde dieser allerdings abgelehnt, denn ausländische Straftäter dürfen nicht eingebürgert werden.