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Radio Hamburg

Parlamentarischer Untersuchungsausschuss

Elbphilharmonie: Erinnerungslücken bei von Beust

ole von beust

Ole von Beust, Hamburgs ehemaliger Bürgermeister (2001-2010).

"Ich würde heute die Elbphilharmonie wieder bauen." Das sagt Ole von Beust vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA).

Hamburg, 03.02.2012

Es gibt zwei Orte in Hamburg, wo Geldverschwendung studiert werden kann: an der Schuldenuhr und an der Elbphilharmonie. In beiden Fällen stecken Politiker mit ihren Entscheidungen dahinter, für die sie gerne die politische Verantwortung übernehmen, aber keine juristische.
Das hat auch der ehemalige Hamburger Bürgermeister, Ole von Beust, so gesagt, am Donnerstagabend im Kaisersaal des Hamburger Rathauses. Gabriele Hohberg aus unserer Nachrichtenredaktion war vor Ort.

Hat die Befragung von Ole von Beust für den Steuerzahler Erhellendes gebracht?

Gabriele Hoberg: "Ja und das sollten wir uns wirklich merken. Ole von Beust würde es wieder tun - also diese Elbphilharmonie abnicken, damit Hamburg international ein Alleinstellungsmerkmal hat. Ich sag' mal so : man kann auch mit Schulden ein Alleinstellungsmerkmal erreichen siehe Griechenland, aber sei es drum. Beust übernimmt auf jeden Fall die politische Verantwortung und das bedeutet, dass er sich juristisch im Recht fühlt."

Wie hat sich der Ex-Bürgermeister denn so geschlagen bei all den Fragen?

Gabriele Hoberg: "Beust selber nennt sein Erinnerungspotential "begrenzt" und der Satz "Daran könne er sich nicht erinnern" hat die Befragung immer wieder dominiert. Das ist schon erstaunlich, wie jemand die politische Verantwortung für solche Großprojekte übernimmt und sich Jahre später der gnädige Mantel des Vergessens darüber ausbreitet. Er kann sich allerdings genau daran erinner, dass er den Bau niemals unter Druck und als Prestigeobjekt vorangetrieben hat. Denn Prestige ist Ruhm ohne Leistung und Wahlen gewinnt man, laut Ole von Beust, nicht mit innovativer Architektur."