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Radio Hamburg

Verdacht der Vorteilsannahme

Markler-Courtage für Ahlhaus erlassen?

Beim Kauf seiner Privatvilla soll dem ehemalige Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) die Makler-Courtage erlassen worden sein.

Hamburg, 13.02.2012

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ gegen den ehemaligen Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU). Dabei soll es um den Verdacht der Vorteilsannahme beim Kauf seiner Privatvilla in den Elbvororten gehen, wie die Zeitung am Montag (13.02.2012) berichtete.

Villa ohne Makler-Courtage?

Angeblich soll ihm die Makler-Courtage erlassen worden sein. Ahlhaus wies den Vorwurf als „völlig abwegig“ zurück. „Da ist nichts dran. Ich habe hier eine Rechnung vorliegen über eine sehr hohe Makler-Courtage“, sagte Ahlhaus der Nachrichtenagentur dpa. Der Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers, wollte sich zu möglichen Ermittlungen „aus Gründen schutzwürdiger privater Interessen“ nicht äußern.

Ahlhaus gibt sich ahnungslos

Der jetzige Bürgerschaftsabgeordnete Ahlhaus erklärte, er kenne den Vorwurf nur aus der Zeitung und nicht von der Staatsanwaltschaft: „Mir ist nicht bekanntgemacht worden, dass es ein Ermittlungsverfahren gibt.“ Dem „Hamburger Abendblatt“ sagte Ahlhaus, er habe mit dem Makler verhandelt, weil ihm die Courtage zu teuer vorgekommen sei; beim Preis nachzuverhandeln, sei aber üblich. In einem schriftlichen Statement beteuert Ahlhaus: „Die Vorwürfe sind abwegig. Ich habe einen hohen fünfstelligen Betrag als Courtage bezahlt. Darüber besitze ich Belege.“ 
Noch ist allerdings unklar, ob sich aus dem Verdacht der Vorteilsnahme gegen Ahlhaus im Zusammenhang mit seinem Hauskauf Konkretes ergibt.