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Radio Hamburg

Kampf gegen Keime

Hygiene im Krankenhaus auf dem Prüfstand

Die Krankenhäuser in Hamburg sollen besser werden und eine stärkere Hygienekontrolle eingeführt werden.

Hamburg, 28.03.2012

Was sperrig klingt, ist schon lange überfällig gewesen: Die vom Hamburger Senat beschlossene sogenannte Verordnung über Hygiene und Infektionsprävention soll unter anderem verhindern, dass immer wieder Patienten an Klinikkeimen sterben. In trauriger Erinnerung sind uns noch die  Frühchen aus Bremen, die an Keimerkrankungen gestorben sind. Was in anderen Ländern bereits Gang und Gäbe ist, lässt in Deutschland oft noch zu wünschen übrig.

40.000 Menschen sterben jährlich an Krankheitserregern

Die Hygienevorschriften an vielen deutschen Krankenhäusern sind offenbar nicht ausreichend, das zeigen allein die Zahlen: Bis zu 600.000 Menschen infizieren sich jährlich mit Krankheitserregern, bis zu 40.000 Patienten sterben. Dabei belegen Studien aus den USA, dass Infektionen in manchen Bereichen vollständig vermeidbar sind - allein durch hygienische Maßnahmen. Wie es richtig geht, machen uns andere Länder vor: In den Niederlanden zum Beispiel gibt es für 100 Krankenhäuser 170 Hygieneärzte, hier bei uns in  Deutschland kommen auf 2.000 Kliniken lediglich 100 Hygieneärzte.