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Radio Hamburg

Wohnungsnot in Hamburg

50.000 Euro Bußgeld für leerstehende Wohnungen

Hamburg, 21.11.2012
Hamburg, Wohnung, Haus, Hamburg Marketing

Die Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt ist nach wie vor angespannt.

Wegen des anhaltenden Wohnungsnotstands hat der Hamburger Senat eine Verschärfung des Wohnraumschutzgesetzes beschlossen.

Zukünftig müssen Vermieter und Wohnungsbaugesellschaften leer stehenden Wohnraum melden. Wie das Abendblatt berichtet, bedeutet das unter anderem, dass Vermieter, die ihre Immobilie sanieren wollen, nicht mehr so lange warten dürfen, bis der letzte Mieter aus dem Gebäude ausgezogen ist. Sie müssen ihre frei werdenden Wohnungen befristet bis zur Baumaßnahme zwischenvermieten. Davon kann zukünftig auch die Baugenehmigung abhängen.

Hohe Bußgelder für rechtswidrigen Leerstand

Eine leer stehende Wohnung kann für den Eigentümer zukünftig richtig teuer werden. Der rechtswidrige Leerstand von Wohnungen ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann. Laut Abendblatt verkürzt sich die Dauer des erlaubten Leerstands von sechs auf drei Monate. Außerdem muss der Leerstand bereits vom ersten Tag an den Bezirksämtern gemeldet werden.

Werbeverbot für rechtswidrige Ferienwohnungen

Auch ein Werbeverbot für rechtswidrige Ferienwohnungen gilt in Zukunft. In Hamburg soll es 700 bis 800 rechtswidrige Ferienwohnungen geben, die hauptsächlich im Internet angeboten werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Wohnungsbaubehörde BSU nach ihren bisherigen Erhebungen. Aber nicht alle Wohnungen, die als Arzt- oder Anwaltspraxen genutzt werden oder leer stehen, seien rechtswidrig, erklärte die BSU. Zum Teil stehen sie unter Bestandsschutz, zum Teil handelt es sich um rechtmäßigen Leerstand wegen einer Modernisierung.

Mehr Behördenmitarbeiter zum Aufspüren von Leerständen

Um freien Wohnraum in Hamburg aufzuspüren, wurde die Zahl der zuständigen Mitarbeiter in den Bezirksämtern von 11 auf 14 aufgestockt. "Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt ist es nicht hinnehmbar, dass Wohnungen leer stehen oder fremd genutzt werden", sagte Wohnungsbausenatorin Jutta Blankau (SPD) am Dienstag in der Hansestadt.

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(dpa/mag)

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