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Radio Hamburg

Niedriglohn-Empfänger

Staat unterstützt eigene Angestellte

Hamburg, 22.09.2012
RHH - Expired Image

Viele Niedriglohn-Empfänger verdienen nur 7,31 Euro brutto in der Stunde.

Der Staat muss vielen Niedriglohn-Empfängern Geld zuschießen, damit ihr einkommen auf Hartz IV Niveau steigt. Das Absurde: Viele von ihnen sind beim Staat angestellt.

Wer arbeitet, soll auch angemessen Geld verdienen. Doch für viele Menschen in Hamburg ist das nicht die Realität. Das Geld, das ihnen am Ende bleibt, reicht nicht für den Lebensunterhalt und für Altersabsicherung erst recht nicht. Sie werden zu sogenannten Aufstockern und bekommen Geld dazu, so dass ihr Einkommen mindestens auf Hartz 4 Niveau steigt.

Arbeitsgeber ist der Staat

Nun liegt es nahe, dafür raffgierige Arbeitgeber verantwortlich machen zu wollen, doch es erstaunt umso mehr, wenn der Staat selbst der Arbeitgeber ist. Rund 35.500 Aufstocker gibt es in unserer Stadt. Davon sind 10.000 indirekt bei der Stadt beschäftigt, schätzt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi laut Abendblatt.

Nur 7,31 brutto die Stunde

Sie arbeiten zum Beispiel für ausgelagerte Tochtergesellschaften der Stadtreinigung, der Uni oder für durch die Saga extern beauftragte Unternehmen. Ein Lohn von nur 7,31 brutto pro Stunde ist keine Seltenheit. Diese Menschen gehen dann wieder zum Jobcenter und bekommen Zuschüsse zum Lebensunterhalt. Der Staat zahlt also Niedriglöhne, um sie dann per Jobcenter wieder aufzubessern.

Besonders ungerecht: Die Arbeiter, die dieselbe Arbeit verrichten, aber bei der Stadt direkt angestellt sind, verdienen meist nach Tarif.