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Radio Hamburg

Olaf Scholz im Interview

"Die Stadt darf kein Lohndrücker sein“

Hamburg, 01.10.2012
Olaf Scholz

"Leiharbeit darf nicht zu Lohndumping führen", sagt Hamburgs erster Bürgermeister im Abendblatt-Interview.

Olaf Scholz hat in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt versprochen, bei städtischen Betrieben einen Mindestlohn von 8,50 Euro auf den Weg zu bringen.

Dumpinglöhne bei der Stadt - das darf nicht sein. Es macht auch keinen Sinn, weil die Hamburger hinten rum doch mehr zahlen, zum Beispiel wenn die Betroffenen Hilfe in Form von Hartz IV bekommen. Im Abendblatt-Interview verspricht Bürgermeister Scholz nun, dass er in den kommenden Wochen einen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro für Mitarbeiter städtischer Subunternehmen auf den Weg bringen will.

Staatliche Angestellte erhalten Hilfe vom Arbeitgeber

Behörden, Ämter und öffentliche Betriebe der Stadt bedienen sich nicht selten auch externer Dienstleister. Oder aber es werden Tochtergesellschaften gegründet, die offiziell nicht an die Tarifverträge gebunden sind und entsprechend niedrigere Löhne zahlen. So müssen Vollzeitbeschäftigte am Ende des Monats wiederrum staatliche Hilfe in Anspruch nehmen, um überhaupt ihre Existenz zu sichern.

"Die Stadt darf kein Lohndrücker sein“

Dem will Scholz nun einen Riegel vorschieben. Noch in diesem Jahr soll die Leiharbeitsrichtlinie auf Mitarbeiter der städtischen Subunternehmen ausgeweitet werden. "Die Stadt darf kein Lohndrücker sein“, sagt Scholz. Mindestens 8,50 Euro pro Stunde soll ihnen dann garantiert sein.

(pne)