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Radio Hamburg

"Alternative für Deutschland“

Uni-Professor gründet neue Partie

Hamburg, 15.04.2013
Alternative für Deutschland, Partei, Bernd Lucke

Mit rund 1.500 Gleichgesinnten hat Bernd Lucke die "Alternative für Deutschland“ gegründet.

Der Hamburger Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke hat mit rund 1.500 Gleichgesinnten die "Alternative für Deutschland" gegründet. 

Seit Monaten wirbt er für seine so genannte "Alternative für Deutschland" und gestern hat er zusammen mit rund 1.500 Gleichgesinnten die gleichnamige Partei gegründet. Anders als beim letzten Parteien-Start-Up, der Piratenpartei, haben da zum großen Teil Schlipsträger gesessen.

Parteigründer Bernd Lucke: "Unsere Parlamentarier sind verkommen zu Erfüllungsgehilfen und das nur deshalb, weil die Regierung behauptet, es gäbe zu ihrer Politik keine Alternative. Wir wollen der Regierung sagen, jetzt ist sie da, die Alternative – die Alternative für Deutschland."

Lucke fordert "raus aus dem Euro, zurück zu nationalen Währungen"

Nach eigenen Angaben liegen der neuen Partei schon 7.000 Mitgliedsanträge vor. Bernd Lucke lehrt Volkswirtschaft an der Hamburger Uni - ganz aus dem hohlen Bauch heraus kommt seine Forderung "raus aus dem Euro, zurück zu nationalen Währungen" nicht.

Zulauf durch Protestwähler

Reporterin Anja Stein, Union und FDP reagieren nervös auf die Partei "Alternative für Deutschland": "Ja, die AFD könnte gefährlich werden. Dann nämlich, wenn vor der Bundestagswahl im Euroraum wieder was schief geht. Wenn es schwierig wird mit dem Euro, dann nämlich könnte die AFD enormen Zulauf bekommen von Protestwählern – so wie früher die Piratenpartei. Der Slogan der AFD ist 'Deutschland braucht den Euro nicht und Deutschland soll nicht zahlen für die, die es nicht hinkriegen. So wie Griechenland'. Bernd Lucke sagt 'Wir ziehen auf jeden Fall in den Bundestag ein. Und zwar mit einem zweistelligen Ergebnis.'"

(rh / ste)