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Radio Hamburg

Rückkauf der Energienetze

Mehr Plakate Für und Wider

Hamburg, 01.08.2013
Energienetz, Strommast, Vattenfall, Energie

Auch die SPD beginnt nun mit ihrer Kampagne zum Rückkauf der Hamburger Energienetze.

Seit einer Woche hängen die Plakate der Initiative "Unser Hamburg - Unser Netz". Nun beginnt auch die SPD mit ihrer Kampagne.

"Unser Hamburg - Unser Netz" will, dass die Stadt bei der nächsten Ausschreibung des Energienetzbetriebs mitbietet und die Netze von Vattenfall und Eon Hanse komplett zurückkauft. SPD und Senat wollen es bei der jetzigen 25,1-Prozent-Beteiligung belassen. Wir Hamburger stimmen über die Frage am 22. September ab - zeitgleich mit der Bundestagswahl.

Auch CDU und FDP gegen Rückkauf

Nicht nur die Hamburger SPD und ihr Senat lehnen den vollständigen Netzrückkauf ab. Auch CDU und FDP sind dagegen. Ihnen ist der Rückkauf des Energienetzes zu teuer, bis zu zwei Milliarden Euro kann es kosten und dann kommt noch die Instandhaltung dazu. Manfred Brasch von der Rückkauf-Initiative sagt dagegen, der Betrieb des Netzes ist so lukrativ, dass sich Wartung und Energiewende-fitter Ausbau aus den Gewinnen finanzieren lassen.

Er will, dass die Stadt die Ausschreibung des Netzbetriebes 2014 so gestaltet, dass kommunale Interessen besondere Berücksichtigung finden, damit ein Gut wie unsere Energieversorgung nicht in den Händen großer Konzerne liegt. Dann soll Hamburg eine Firma gründen, sich um den Netzbetrieb bewerben und ihn im besten Fall auch übernehmen. Billigere Strompreise erhofft sich die Initiative nicht. Ein Problem mit der Bevorzugung eines kommunalen Betriebs sieht dagegen Felix Engelsing vom Bundeskartellamt im Zeitungsinterview.

Für und Wider sind zahlreich in der Debatte um den Energienetzrückkauf - vielleicht ist es am Ende eine Bauchentscheidung.

(rh / ste)

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