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Radio Hamburg

Trend Research Umfrage

46 Prozent der Hamburger gegen Netzrückkauf

Hamburg , 16.09.2013
Stromkosten, Strom, Kosten

Am 22. September entscheiden die Hamburger über den Rückkauf der Energienetze durch die Stadt Hamburg.

Nur 42 Prozent der Hamburger, die an der repräsentativen Umfrage teilgenommen haben, sprechen sich für den Rückkauf der Netze aus.

Die Mehrheit der Hamburger Wahlberechtigten ab 18 Jahren ist gegen einen Rückkauf der Energienetze. Dies belegt eine repräsentative Umfrage, die Radio Hamburg aktuell und Oldie 95 beim Hamburger Meinungsforschungsinstitut Trend Research in Auftrag gegeben hat. Bei der Online-Umfrage haben 557 wahlberechtigte Teilnehmer aus Hamburg ab 18 Jahren im Zeitraum 10.9. bis 13.9.2013 ihr Votum abgegeben.

46 Prozent gegen Netzrückkauf

46 Prozent der Befragungsteilnehmer werden demnach beim Hamburger Volksentscheid am 22. September gegen die von BUND-Geschäftsführer Manfred Braasch vertretene Initiative stimmen. 42 Prozent würden ihm ihre Stimme geben, 9 Prozent haben keine Meinung und 3 Prozent werden nicht teilnehmen. Werden in dieser Gruppe alle Teilnehmer mit einer Meinung berücksichtigt, sind es sogar 52 Prozent, die einen Rückkauf ablehnen. Die öffentlichen Berichte und Diskussion in den letzten Monaten haben die Zustimmung zum Volksentscheid bröckeln lassen. Nur 7 Prozent der Teilnehmer sagen, dass sie am Anfang dagegen waren und nun dafür stimmen würden. Umgekehrt sind es 15 Prozent. Bei 40 Prozent hat die öffentliche Diskussion keine Meinungsänderung bewirkt, sie sind nach wie vor FÜR einen Rückkauf. 35 Prozent waren und sind nach wie vor DAGEGEN.

72 Prozent glauben nicht, dass Strompreis sinken würde

Die große Mehrheit (72 Prozent) glaubt zudem nicht, dass der Strompreis nach einem Rückkauf sinken wird. Auch auf die Frage, ob das Netz auch zurückgekauft werden soll, wenn danach die Strompreise trotzdem weiter steigen werden, votieren 61% der Hamburger Wähler klar gegen einen Rückkauf. Als Finanzierungsmöglichkeit für einen möglichen Rückkauf werden von den Hamburgern vor allem Einnahmen aus Nutzungsentgelten und Vermietung der Netze (40 Prozent) sowie Einsparungen in öffentlichen Haushalten, insbesondere im öffentlichen Dienst gesehen. Neue Schulden stehen an letzter Stelle.

Alle Pro- und Kontra-Argumente zum Netzrückkauf finden Sie hier.

 

(mm/mgä)

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