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Radio Hamburg

Bürgerschaftswahl 2015

Katja Suding Spitzenkandidaten der FDP

Hamburg , 06.07.2014
Katja Suding, FDP, Spitzenkandidatin, Bürgerschaftswahl 2015

Katja Suding ist die Spitzenkandidatin der FDP für die Bürgerschaftswahl 2015.

Die FDP-Fraktionsvorsitzende Suding soll den Liberalen wie schon 2011 zum Einzug in die Hamburgische Bürgerschaftswahl verhelfen. 

Die chronisch zerstrittene Partei machte Suding erneut mit einem für FDP-Verhältnisse relativ guten Ergebnis zur Spitzenkandidatin.

75 Prozent stimmen für Suding

Eine Landesvertreterversammlung wählte die 38-Jährige am Sonntag (6.07.) mit einem für FDP-Verhältnisse relativ guten Ergebnis. Insgesamt votierten 84 von 112 Liberalen für Suding. Das entspricht einer Zustimmung von 75,0 Prozent - und ist damit besser als 2011, als Suding als Politikneuling auf 67,6 Prozent kam. 23 Liberale stimmten gegen die Fraktionsvorsitzende, 5 enthielten sich. Suding hatte keinen Gegenkandidaten.

Scholz: Erst Koalitionsgespräche mit den Grünen

"Ich möchte, dass wir eine Chance bekommen, liberale Politik nicht nur in der Opposition, sondern auch in einer Regierungskoalition machen zu können", gab Suding in ihrer rund 20-minütigen Bewerbungsrede den Fahrplan für die kommende Legislatur vor. Derzeit regiert die SPD in Hamburg mit absoluter Mehrheit. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat bereits angekündigt, im Falle der Notwendigkeit eines Koalitionspartners zuerst mit den Grünen reden zu wollen. 

Streit zwischen Suding und Canel

Sudings Wahl vorausgegangen war ein heftiger Streit zwischen ihr und der Parteivorsitzenden Sylvia Canel. Beide sind seit Jahren in persönlicher Abneigung verbunden. Zuletzt musste sogar Bundesparteichef Christian Lindner intervenieren. Suding - in den Augen der Bundes-FDP Hoffnungsträgerin der Partei - hatte mit dem Rückzug aus der Politik gedroht, sollte Canel ebenfalls auf der Landesliste kandidieren.

Suding räumte auf der Vertreterversammlung ein, dass es zwischen ihr und Canel allein um persönliche Dinge gehe. "Es gibt keine politischen Differenzen." Sie verwies unter anderem auf die jüngsten auch in der Öffentlichkeit ausgetragenen Auseinandersetzungen. "Sie werden mir zustimmen, (...) dass wir mit einem solchen Auftritt in den nächsten Monaten nicht weiterkommen und dass wir den Zustand schleunigst abstellen müssen."

Bürgerschaftwahl bundesweit wichtig

Bei der Bürgerschaftswahl im Februar 2015 gehe es nicht nur um Hamburg, sondern auch um die Zukunft der Partei, redete Suding den zerstrittenen Liberalen ins Gewissen. "Wir wollen uns in Hamburg als politischer Faktor behaupten und damit eine Trendwende für die Liberalen in Deutschland erreichen." Als wichtigste Themen für den Wahlkampf in der Hansestadt nannte Suding, die auch im Präsidium der Bundes-FDP sitzt, die Themen Haushalt, Wirtschaft, Verkehr und Bildung.

Suding will "fulminanten" Wahlkampf

"Das wird keine Spazierfahrt bei offenem Verdeck", ermahnte Suding die Partei. Die FDP müsse einen "fulminanten" Wahlkampf hinlegen, wenn sie wieder Erfolg haben wolle. 2011 hatte Suding die FDP als Politikneuling nach sieben Jahren außerparlamentarischer Opposition mit dem besten Ergebnis seit 1974 in die Bürgerschaft zurückgebracht. Die Hamburger FDP mir ihren rund 1.100 Mitgliedern kam damals auf 6,7 Prozent und zog mit neun Abgeordneten ins Rathaus ein. "Das müssen
und das werden wir wiederholen", sagte Suding.

Wahlprogramm soll im November verabschiedet werden

Auf die Listenplätze zwei und drei setzten die Liberalen den Bürgerschaftsabgeordneten Wieland Schinnenburg und den Fraktionsgeschäftsführer Michael Kruse. Bereits am Samstag hatte ein Landesparteitag Eckpunkte für das Wahlprogramm in erster Lesung beschlossen. Endgültig verabschiedet werden soll das Papier auf dem nächsten für November geplanten Parteitag.

(dpa/mgä)

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