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Radio Hamburg

Proteste zeigen Wirkung

Hamburgs Kitas bekommen mehr Personal

Hamburg, 11.12.2014
Kind, Kleinkind, Kita, Basteln, Spielen, iStock

Das Ganze soll rund 120 Millionen Euro kosten, wo von 80 Millionen Euro von der Stadt und 40 Millionen von den Trägerschaften kommen sollen.

Die Proteste von Eltern und Erziehern zeigen offenbar Wirkung: Die SPD hat sich mit den Trägerverbänden auf einen besseren Betreuungsschlüssel geeinigt.

Hamburg hat den schlechtesten Kita-Betreuungsschlüssel aller West-Bundesländer. Dies soll sich nach Protesten von Eltern und Erziehern nun bis spätestens 2020 ändern. Die SPD hat sich gut zwei Monate vor der Bürgerschaftswahl mit den Trägerverbänden der Hamburger Krippen und Kitas auf einen besseren Betreuungsschlüssel geeinigt. Ein Erzieher oder eine Erzieherin soll demnach nur noch maximal vier Kinder im Alter von bis zu drei Jahren betreuen.

Schrittweise zur Verbesserung

SPD-Fraktionschef Andreas Dressel teilte mit, dass ab dem 01. April 2015 mit einem ersten Verbesserungsschritt von zehn Prozent für die bis Zweijährigen begonnen werden soll. In einem zweiten Schritt zum 01. August 2017 soll dann der gesamte Krippenbereich ebenfalls mit einer Verbesserung von zehn Prozent abgeschlossen werden. Der nächste Schritt soll dann zum 01. August 2019 geschehen, bei dem das Verhältnis eins zu vier dann endgültig erreicht werden soll. Im Elementarbereich, bei den Drei- bis Sechsjährigen soll spätestens 2025/2026 ein Schlüssel von eins zu zehn gelten.

Mehr Kitapersonal für Hamburg

Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGFW) begrüßte den Einstieg zu einer besseren Betreuung der Kitakinder. "Uns war bei den Verhandlungen wichtig, endlich zu konkreten Ergebnissen zu kommen, die einerseits zügig in der Praxis umgesetzt werden und gleichzeitig nachhaltig wirken", sagte AGFW-Geschäftsführer Jens Stappenbeck. Derzeit gebe es in Hamburg rund 12.000 Kita- und Krippenerzieher, am Ende sollen es mehr als 13.000 sein. Die Grünen-Bürgerschaftsfraktion forderte erneuert schon vom kommenden Sommer aufwachsend 700 neue Erzieher. Die Vereinbarung selbst nannte die Grünen-Sozialexpertin und Parteichefin Katharina Fegebank "ein zweifelhaftes Wahlkampfmanöver der SPD".

80 Millionen Euro von der Stadt

An den Kosten, die rund 120 Millionen Euro betragen werden, sollen sich die Kita-Träger zu einem Drittel beteiligen. 80 Millionen Euro sollen von der Stadt kommen. Die SPD geht aber davon aus, dass ein Großteil davon der Bund übernimmt.

(dpa/jmü)

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