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Radio Hamburg

Trend-Research-Umfrage

Mehrheit lehnt Cannabis-Legalisierung ab

Hamburg, 19.12.2014
Cannabis, Droge, Joint, Jugendliche, Rauchen, iStock

65 Prozent der Befragten in Hamburg und Umland haben noch nie Cannabis probiert.

Nur 35 Prozent der Menschen in und um Hamburg sind für eine Legalisierung des Cannabisverkaufs. 45 Prozent sprechen sich dagegen aus.

Dieser Vorschlag des bayerischen Grünenpolitikers Janecek hat für Aufsehen gesorgt: Er will den Verkauf von Cannabis legalisieren und die Drogen mit einer 50-prozentigen Steuer belegen lassen, so dass bis zu 1,8 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich in die Staatskassen fließen würden. Unter anderem Hamburgs Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks hat sich gegen diesen Vorschlag ausgesprochen. Mit Blick auf Jugendliche hält sich eine Cannabis-Legalisierung für zu gefährlich.

Radio Hamburg wollte wissen, wie die Hamburger dazu stehen und hat eine repräsentative Umfrage bei Trend Research in Auftrag gegeben.

Demnach befürworten 35 Prozent der Befragten eine Legalisierung des Cannabis-Verkaufs, 45 Prozent lehnen dies ab, dem Rest ist es egal.
Interessant ist dabei, dass unter den jüngeren Befragten zwischen 14 und 49 die Zustimmung für die Legalisierungsidee mit 42 Prozent am höchsten ist.
Die von Kiffern oft betonte Gleichheit von Alkohol und Cannabis sehen die Teilnehmer der Umfrage übrigens nicht: eine Gleichbehandlung beim Verkauf lehnen 50 Prozent der Befragten ab. Nur 40 Prozent sind dafür.

 

Mehr als jeder Dritte in der Region Hamburg hat schon mal gekifft

65 Prozent der Befragten in Hamburg und Umland haben noch nie Cannabis probiert, 5 Prozent rauchen dagegen immer mal wieder einen Joint. Täglich kifft keiner der Umfrageteilnehmer. 

Zum Alkohol greift auch nur ein verschwindet geringer Teil der Befragten täglich. 66 Prozent tun es aber doch regelmäßig.
Knapp ein Drittel der Alkohol-Konsumenten gibt an, durch das Trinken schon einmal körperliche Probleme gehabt zu haben. Bei den Kiffern sind mit 16 Prozent mentale Ausfällen wie zum Beispiel Konzentrationsschwäche das häufigste Problem.

Nur 6 Prozent der Umfrageteilnehmer, die schon einmal Cannabis konsumiert haben, sagen übrigens, dass es für sie der Einstieg zu härteren Drogen gewesen ist.

Alkoholtrinken und Cannabisrauchen sollen nicht gleichbewertet werden

Die Hälfte der Menschen in und um Hamburg spricht sich in der repräsentativen Trend-Research-Umfrage nämlich dagegen aus, den Verkauf von Cannabis mit der Abgabe von Alkohol gesetzlich gleichzustellen. Mit 40 Prozent ist der Anteil der Befürworter allerdings nicht viel geringer.

Den Vorschlag des bayrischen Grünenpolitikers Janecek, den Cannabisverkauf zu legalisieren, um mit den zusätzlichen Steuern die Staatskassen zu sanieren, befürwortet nur ein Viertel der Umfrageteilnehmer.
Über selbst erlebte problematische Wirkungen von Cannabis berichten nur 27 Prozent der befragten Konsumenten. Bei den Alkoholtrinkern ist der Anteil mit 37 Prozent erheblich höher.

Übrigens: In der nicht-repräsentativen Online-Umfrage von Radio Hamburg haben sich 88,86 Prozent der Teilnehmer für eine Legalisierung der Droge ausgesprochen - nur gut 11,14 Prozent waren dagegen.

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