Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Asyl und Arbeitserlaubnis

Lampedusa Flüchtlinge fordern Gruppenlösung

Hamburg, 25.06.2014
Demo, Rathausmarkt, Lampedusa, Blickpunkt-Hamburg

Lampedusa-Flüchtlinge fordern Gruppenlösung für ihr Asylverfahren.

Seit einem Jahr sind die so genannten Lampedusa-Flüchtlinge in Hamburg. Jetzt fordern sie eine Gruppenlösung für ihr Asylverfahren.

Die Gruppe der so genannten Lampedusa-Flüchtlinge aus Schwarzafrika fordert vom Hamburger Senat jetzt Arbeitserlaubnisse. Asuquo Udo, Sprecher der Gruppe, sagt: "Wir wollen keine Sozialhilfe, wir haben Fähigkeiten, die hier gebraucht werden." Zum 30. Juni droht den Frauen und Männern die Verteilung auf andere Bundesländer, dann läuft eine Frist des Senats ab.

Flüchtlinge fordern Gruppenlösung

Die Gruppe ist seit über einem Jahr in unserer Stadt. Sie fordern ein Bleiberecht, das Voraussetzung für eine Arbeitserlaubnis ist. Während die Afrikaner eine Gruppenlösung fordern, lehnt der SPD-Senat dies ab und beharrt auf Einzelfallentscheidungen wie sie rechtlich vorgesehen sind. Der Senat will damit, dass sich die Männer und Frauen wie andere Flüchtlinge auch einem Asylverfahren stellen. Er sagt, dass sie bereits in Italien durch ein Asylverfahren gegangen ist.

Angst vor der Abschiebung

Für Peter Bremme von Verdi ist der Grund klar, warum sich die Gruppe nicht einem Asylverfahren in Deutschland stellen will. „Es ist eine Situation, wo die Kolleginnen und Kollegen sich objektiv verschlechtern würden, würden sie in dieses Verfahren gehen und damit rechnen müssten, dass sie nach einer gewissen Zeit, in der das Asylverfahren läuft, abgeschoben werden. Obwohl etliche der Flüchtlinge angeben Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen für Italien zu haben, wollen sie dahin nicht zurück.

(ck/ms/rh/kru)

comments powered by Disqus