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Radio Hamburg

Bildungsbericht

Kinder und Jugendliche: Hamburg will noch mehr tun

Hamburg, 12.11.2014
Schule, Klassenzimmer, Tafel, Pult, Gymnasium, Stadtteilschule, Grundschule

Zum dritten Mal hat die Schulbehörde einen umfassenden Bildungsbericht vorgelegt. Fazit: Hamburg verbucht Erfolge, aber es gibt noch viel zu tun.

Von Kita bis Schule, von Sprachförderung bis Abitur: Hamburgs dritter Bildungsbericht gibt Auskunft über den Sachstand im Bildungswesen.

Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz und Gebührenfreiheit haben die Chancen von Kindern aus sozial benachteiligten Stadtteilen erhöht, frühkindliche Bildung zu bekommen. Das ist ein Ergebnis aus dem in Hamburg
vorgelegten Bildungsbericht 2014 der Schulbehörde. Immer mehr Jugendliche schafften das Abitur, immer weniger Jugendliche müssten im Übergangssystem der beruflichen Bildung aufgefangen werden, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD). Dies dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die soziale Herkunft von Kindern noch immer ihren Erfolg im Bildungssystem begrenze: "Es gibt noch viel zu tun."

Schulsystem verbessert

Der Bildungsbericht gibt einen Überblick über das frühkindliche und schulische Bildungswesen der Hansestadt. Er erläutert die Schulstruktur, analysiert die Sozialstruktur der Kinder und Jugendlichen und gibt Auskunft darüber, wie sie das Bildungssystem nutzen. Ende 2013 lebten in Hamburg rund 280.000 Kinder und Jugendliche. Knapp die Hälfte der unter 18-Jährigen (2012) hat einen Migrationshintergrund. Mit höheren Bildungsausgaben - von rund 1,8 Milliarden Euro (2008) auf 2,35 Milliarden Euro (2014) - wurden nicht nur Schulen gebaut und saniert. Musste 2010/11 ein Pädagoge sich noch um 13,7 Schüler kümmern, waren es zuletzt 12,7 Schüler (2013/14). Die Lehrerschaft hat sich verjüngt: Nur noch ein Viertel sei 55 Jahre alt und älter, hieß es. Ende 2013 waren 17.216 Lehrer im Einsatz, die Hälfte arbeitet in Teilzeit.

Kostenlose Angebote wichtig

Die Betreuung von Kleinkindern in der Krippe wird durch die Ausweitung des Rechtsanspruchs verstärkt genutzt. Waren 2009 erst knapp die Hälfte aller Zweijährigen in dieser Betreuung, waren es im Oktober 2013 schon mehr als drei Viertel. Da der Rechtsanspruch auf fünfstündige Betreuung mit Mittagessen mittlerweile ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt, wird damit gerechnet, dass vermehrt nicht deutsch-sprechende Familien sie in Anspruch nehmen werden. Selbst die geringste Gebühr habe einen Abschreckungseffekt, sagte Rabe zu den mittlerweile kostenlosen Angeboten. Im Schuljahr 2013/2014 besuchten 187.334 Heranwachsende allgemeinbildende Schulen. Davon waren 11.120 in der Oberstufe (2009/10: 9004), mehr als ein Drittel besuchte für den höheren Abschluss die Stadtteilschule. (dpa)

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