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Radio Hamburg

Mögliche Demonstrationen

Studenten beschweren sich über Hochschulpolitik

Hamburg, 13.10.2014
Studentin Uni

Die Hamburger Studenten beschweren sich über fehlende Masterstudienplätze.

"Heißer Herbst" in Hamburg: Die Studenten der Hansestadt drohen dem Senat mit Protesten gegen dessen Hochschulpolitik.

Zu wenig Studienplätze und zu überfüllte Seminare führen bei Hamburgs Studenten zu Missstimmung. Der Allgemeine Studierenden Ausschuss (AStA) hat sich nun ein Manifest namens "Heißer Herbst" festgesetzt.

Das sind die Kerninhalte von "Heißer Herbst"

Weitere Kritikpunkte des Manifestes sind das wenige von der Stadt für die Hochschulen zur Verfügung gestellte Geld und das viele Studenten nach ihrem Bachelor-Abschluss keinen Platz für ein Masterstudium erhalten. Deshalb fordert der AStA unter anderem elternunabhängiges Bafög sowie eine kombinierte Zulassung zum Bachelor- und Masterstudium. Um die Forderungen durchzusetzen, plant der Allgemeine Studierenden Ausschuss für das am Dienstag (14.10.) Wintersemester mehrere Demonstrationen und Veranstaltungen in der Hamburger Innenstadt.

Im Dezember soll demonstriert werden

Nach dem Beschluss der Bundesregierung künftig 30 Millionen Euro an Bafög-Kosten zu übernehmen, waren viele Studenten vorerst erleichtert. Jedoch habe der Hamburger Senat nicht vor, das Geld den Hamburger Hochschulen zur Verfügung zu stellen, berichtet der AStA. Weiter teilte der Ausschuss mit, dass er plane, im Dezember die Demonstrationen vor der Haushaltsberatung der Bürgschaft abzuhalten und somit den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

 

cs/tr/lsc

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