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Radio Hamburg

Hamburger Grüne

Anna Gallina ist die neue Vorsitzende

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Anna Gallina ist die neue Vorsitzende der Hamburger Grünen.

Noch ist die Partei offenbar etwas skeptisch, ob Anna Gallina in die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerin Katharina Fegebank treten kann.

Die 31 Jahre alte Politikwissenschaftlerin Anna Gallina ist neue Vorsitzende der Hamburger Grünen. Gallina erhielt auf der Mitgliederversammlung am Samstag 85 der 152 gültigen Stimmen (55,9 Prozent). 28 Mitglieder stimmten für ihre Gegenkandidatin Sava Stomporowski. 31 Mitglieder stimmten mit Nein und lehnten damit beide Kandidatinnen ab. Acht enthielten sich. Anna Gallina ist Nachfolgerin von Katharina Fegebank.

Knappes Ergebnis ist Ansporn

Fegebank war nach rund sieben Jahren im Amt nicht erneut angetreten. Sie ist seit kurzem Wissenschaftssenatorin im rot-grünen Senat von SPD-Bürgermeister Olaf Scholz. Fegebank hatte bei ihrer ersten Wahl 2008 gut 84 Prozent erreicht, Gallina nun 55,9 Prozent. "Ich werte das als Auftrag, auf die zuzugehen, die mich nicht gewählt haben", sagte Gallina. Grüne seien eben sparsam mit Vorschusslorbeeren.

Als Vorsitzende will Gallina den mit der SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag respektieren. "Gleichzeitig müssen wir aber grüne Anliegen weiterentwickeln." Sie wolle die Positionen der Grünen in der Bildungspolitik weiterentwickeln, die Bürgerbeteiligung bei der Bewerbung für Olympische Spiele ausbauen und nachhaltige Spiele sichern. Die umstrittenen " Gefahrengebiete" der Polizei müssten der Vergangenheit angehören.

Als Stellvertreter wurde der bisherige Schatzmeister Michael Gwosdz gewählt. Er folgt auf den Bundestagsabgeordneten Manuel Sarrazin, der nicht wieder kandidierte. 

Der Landesverband hat derzeit etwa 1600 Mitglieder. Bei der  Bürgerschaftswahl am 15. Februar hatte die Partei 12,3 Prozent der Stimmen bekommen. Fegebank, mit sieben Jahren Amtszeit dienstälteste Vorsitzende, die Hamburgs Grüne je hatten, rief die Partei zur Geschlossenheit auf. Die Partei müsse aber auch immer wieder "ihre Stimme für die Schwachen erheben" und auch die Regierungsarbeit kritisch begleiten. 

(dpa/aba)

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