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Radio Hamburg

Bürgerschaftswahl

Wählen in Hamburg leicht gemacht

Hamburg, 15.02.2015
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1,3 Millionen wahlberechtigte Hamburg sind aufgerufen, am 15. Februar die neue Bürgerschaft zu wählen.

Am Sonntag findet in Hamburg die Bürgerschaftswahl statt. Rund 1,3 Millionen Menschen ab 16 Jahren sind aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen.

Hamburgs Landeswahlleiter Willi Beiß hat die rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten eindringlich aufgerufen, an diesem Sonntag wählen zu gehen. "Nutzen Sie auf jeden Fall die Chance mitzuentscheiden, wie Hamburg in den nächsten fünf Jahren regiert wird", sagte er am Dienstag (10.02.). Umfragen prognostizieren einen knappen Wahlausgang. Das betrifft vor allem die absolute Mehrheit der SPD und das Abschneiden von FDP und AfD. "Das bedeutet: Schon relativ wenige Stimmen können viel bewirken, vielleicht sogar Entscheidendes." 2011 hatten nur 57,8 Prozent der Wahlberechtigten mitgemacht - das ist der schlechteste jemals gemessene Wert.

In 5 Schritten zur Wahl

Eine Hilfe zum Ausfüllen der Stimmzettel finden alle Wahlberechtigten im Muster-Stimmzet­tel-Heft, das sie mit der Wahlbenachrichtigung im Januar erhalten haben: "In 5 Schritten zur Wahl." Mit den beiden Stimmzetteln in dem Heft kann man auch schon einmal probewählen.

Entscheidungshilfe Wahl-O-Mat

Wer noch unschlüssig ist, welche Partei er wählen soll, kann als ergänzende Entscheidungshilfe den Wahl-O-Mat der Landeszentrale für Politische Bildung heranziehen. Damit kann man testen, welches Wahlprogramm der 13 Landeslisten auf dem gelben Stimmzettel den eigenen Überzeugungen, Vorstellungen und Wünschen am besten entspricht.

Briefwahl

229.533 Wahlberechtigte haben schon Briefwahl beantragt. Aber wer jetzt noch Briefwählen möchte, muss sich beeilen. Der Antrag kann nur noch bis Freitag, 18 Uhr gestellt werden - am besten direkt in der zuständigen bezirklichen Wahldienststelle und am allerbesten dort auch gleich wählen, damit die Stimmen rechtzeitig in der Briefwahlurne landen.

Wichtig: Der rote Wahlbrief mit den ausgefüllten Stimmzetteln muss bis spätestens am Wahlsonntag (15. Februar) um 18 Uhr bei der Bezirkswahlleitung eingegangen sein. Rote Wahlbriefe spätestens bis Mittwochabend (11. Februar) auf die Post geben, ab Donnerstag (12. Februar) möglichst direkt im Bezirksamt abgeben oder in den Briefkasten vom Bezirksamt einwerfen.

Am Wahlsonntag krank?

Bei plötzlicher Erkrankung kann Briefwahl auch noch am Wahlsonntag bis 15 Uhr beantragt werden: Mit dem vorausgefüllten Antrag, der der Wahlbenachrichtigung beigefügt ist, kann auch eine Person zur Abholung der Wahlunterlagen bevollmächtigt werden: einfach unter­schreiben und Bescheinigung über Krankenhausaufenthalt bzw. ärztliches Attest beifügen oder die plötzliche Erkrankung auf andere Weise glaubhaft machen. Die bevollmächtigte Person die Unterlagen in der Wahldienststelle abholen und anschließend den Wahlbrief bis 18 Uhr zur Bezirkswahlleitung (Anschrift auf dem roten Wahlbrief) bringen lassen.

Wahl-Hotline - 115

Ihr habt die Wahlbenachrichtigung verlegt? Kein Problem. Man kann auch ohne Wahlbenachrichtigung mit seinem Personalausweis wählen. Welches Euer Wahllokal ist und alle anderen Fragen zur Wahl beantwortet auch am Wahlwochenende jeweils von 8 Uhr bis 18 Uhr der Telefonische Hamburg-Service unter der Telefonnummer 115.

Öffentliche Auszählung der Stimmzettel

Das Ausfüllen der Stimmzettel ist einfach, das Auszählen der Stimmzettel ist dagegen schwierig. Davon kann sich jeder durch Beobachtung der Auszählung im Wahllokal oder im Auszählzentrum ( www.hamburg.de/buergerschaftswahl/) überzeugen. Die Auszählung der Stimmzettel erfordert volle Konzentration, bitte daher die ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer nicht bei ihrer Arbeit stören. Sie sind am Wahlabend die wichtigsten Personen.

Was wird am Wahlabend ausgezählt und wann liegt das Ergebnis vor?

Am Wahlabend wird das voraussicht­liche politische Ergebnis der Wahl ermittelt und voraussichtlich am späten Abend bekannt gegeben.

Die ehrenamtlichen Wahlvorstände zählen die gelben Landeslisten-Stimmzettel in einem vereinfachten Verfahren aus: Es werden nur die insgesamt auf die jeweiligen Parteien abge­gebenen Stimmen der eindeutig gültigen Landeslisten-Stimmzettel gezählt. Die Wahlvorstände müssen also nicht über Zweifelsfälle beraten und auch nicht zwischen den Stimmen für die Gesamtliste und denen für die einzelnen Kandidierenden differenzieren. Das spart Zeit, so dass die Wahlvorstände nach dem langen Wahltag noch im Laufe des Abends ihr Ergebnis per Schnellmeldung an die Bezirkswahlleitungen melden können.

Der Eingang der gemeldeten Ergebnisse aus den Wahlbezirken kann fortlaufend im Internet verfolgt werden: www.wahlen-hamburg.de/. Liegen die Ergebnisse der Wahlvorstände vor, wird das politische Gesamtergebnis der Wahl – die voraussichtliche Verteilung der Sitze in der Bürgerschaft auf die Parteien – von Landeswahlleiter Willi Beiß im CCH bekannt gegeben. Bei der Bürgerschaftswahl am 20. Februar 2011 war dies gegen 23 Uhr möglich.

Am Montag nach der Wahl wird das vorläufige Ergebnis der Wahl ermittelt und voraussicht­lich am frühen Abend bekannt gegeben.

Damit bereits am Montag nach der Wahl (16. Februar 2015) das vorläufige Ergebnis ermittelt und bekannt gegeben werden kann, starten die ehrenamtlichen Wahlvorstände am Montag bereits um 8 Uhr mit dem vollständigen Auszählen der gelben Landeslisten-Stimmzettel und an­schließend der roten Wahlkreislisten-Stimmzettel. Ist eine Stimmzettelsorte ausgezählt, geht das Ergebnis per Schnellmeldung an die Bezirkswahlleitung.

Der Eingang der Ergebnisse von den Wahlvorständen kann über den Tag fortlaufend im In­ternet verfolgt werden: http://wahlen-hamburg.de/portal.php. Liegen die Ergebnisse der Wahlvorstände vor, wird das vorläufige Ergebnis der Wahl für die Parteien/Wählervereinigungen sowie für die gewählten Kandidierenden durch eine Pressemitteilung und im Internet unter: www.statistik-nord.de/wahl2015  veröffentlicht. (dpa/apr)

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