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Radio Hamburg

Bürgerschaftswahl im Februar

Hamburger SPD muss um absolute Mehrheit bangen

Hamburg, 11.12.2014
Olaf Scholz, Bürgermeister, Hamburg, SPD, Pressebild

Bürgermeister Olaf Scholz ist weiterhin sehr beliebt.

Nach fast vier Jahren Alleinregierung ist die SPD laut einer Umfrage weiterhin klar die stärkste Partei. Doch sie wird wohl einen Partner brauchen.

Die Hamburger SPD muss bei der Bürgerschaftswahl im Februar laut einer Umfrage um ihre absolute Mehrheit bangen. Gut zwei Monate vor der Wahl erhielte die SPD 43 Prozent der Stimmen, wie eine am Donnerstag veröffentlichte repräsentative Befragung von Infratest dimap im Auftrag des NDR ergab. Das wären 5,4 Prozentpunkte weniger als bei der Wahl 2011. Die CDU käme auf 24 Prozent (plus 2,1), die Grünen auf 14 Prozent (plus 2,8), die Linke auf 9 Prozent (plus 2,3). Die AfD, die erstmals antritt, steht bei 4 Prozent, die FDP bei 2 Prozent (minus 4,4) - beide Parteien würden somit den Einzug in die Bürgerschaft verpassen.

Olaf Scholz bevorzugt

Könnten die Hamburger ihren Bürgermeister direkt wählen, würden sie laut der Umfrage Amtsinhaber Olaf Scholz (SPD) bevorzugen. 68 Prozent der Befragten würden sich für Scholz entscheiden, nur 12 Prozent für
den CDU-Kandidaten Dietrich Wersich. Die beliebteste Koalition sei eine Regierung aus SPD und Grünen, die sich 57 Prozent wünschten. Ungeachtet dessen nutzten die Grünen die Umfrage für eine Breitseite gegen den möglichen Koalitionspartner. "Offenbar fallen die Hamburgerinnen und Hamburger nicht auf den vorweihnachtlichen Geschenke-Reigen der SPD rein", hieß es in einer Mitteilung der Spitzenkandidaten Katharina Fegebank und Jens Kerstan, die außerdem das Abschneiden der AfD begrüßten: "Wir sind froh, dass die dumpfe Stimmungsmache in der Stadt nicht verfängt."

CDU kämpft

CDU-Spitzenkandidat Wersich wertete die Umfrageergebnisse als Ansporn. "Wir kämpfen motiviert in den nächsten Wochen, denn die Umfrage zeigt, dass die politischen Verhältnisse in Hamburg offen sind." Anfang November hatte eine Umfrage des Instituts Gess für das "Hamburger Abendblatt" die beiden großen Parteien noch etwas besser gesehen: Die SPD lag bei 45 Prozent, die CDU bei 27 Prozent. AfD und FDP würden auch dieser Befragung zufolge nicht in die Bürgerschaft einziehen. (dpa)

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