Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Fall "Asklepios Klinik"

Opposition kritisiert Informationspolitik scharf

Hamburg, 13.02.2015
Bestrahlung Krebs

Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl haben sich die Oppositionsparteien zusammengetan und die Informationspolitik der Gesundheitsbehörde scharf kritisiert.

Dass im Hermann-Holthusen-Institut der Asklepios Klinik St. Georg Patienten falsch bestrahlt worden sind, steht fest. Wie die Klinik vergangene Woche bestätigte, seien zehn Patienten zwischen 2010 und 2013 falsch bestrahlt worden - sieben der schwer Krebskranken seien inzwischen gestorben. Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl haben sich jetzt alle Oppositionsparteien der Bürgerschaft zusammengetan und die Informationspolitik der Gesundheitsbehörde in dem Fall scharf kritisiert.

Inkompetenz oder Vertuschung

Kersten Artus von der LINKEN spricht von "schlampigen Patientenakten, fehlender Indikationen und Dokumentation" sowie von unvernünftiger Nachsorge beim Umgang mit Behandlungen und Therapien. Die Opposition wirft der Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks entweder Inkompetenz oder absichtliche Vertuschung vor.

"Vorwürfe vollkommen absurd"

Aus Sicht des Behördensprechers Rico Schmidt seien beide Vorwürfe völlig absurd. "Da stehen mir die noch vorhandenen Haare zu Berge. Es gab eine Selbstanzeige eines Klinikum der umgehend nachgegangen wurde und auch die Bundesbehörden wurden informiert", kontert er. Am Mittwochabend gegen 18 Uhr steht Senatorin Prüfer-Storcks dem Gesundheitsauschuss der Bürgerschaft Rede und Antwort.

(dpa/fr/jmü)

comments powered by Disqus