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Radio Hamburg

Gefängnis Holstenglacis

Häftling erhängt sich

Untersuchungsgefängnis, Holstenglacis, Google Streetview

Im Untersuchungsgefängnis an der Holstenglacis hat sich ein Häftling erhängt.

Ein Häftling hat sich in der Nacht zum Freitag (23.12.) im Gefängnis an der Holstenglacis erhängt.

Hamburg - Im Untersuchungsgefängnis an der Holstenglacis hat sich ein Häftling in der Nacht zum Freitag umgebracht. Nach Angaben der Justizbehörde wurde der 46 Jahre alte Mann am Freitagmorgen tot in seiner Zelle gefunden. Der Häftling war erst am 20. Dezember festgenommen worden. Die ersten beiden Nächte verbrachte der Drogenabhängige unter besonderer Sicherung und Beobachtung. Mit Zustimmung eines beratenden Psychiaters sei er dann am Donnerstag in eine andere Zelle verlegt worden, da er psychisch stabil gewirkt habe, teilte die Justizbehörde mit. Gleich in der folgenden Nacht hat er sich nach ersten Erkenntnisse der Behörde mit einem Schuhband am Fenstergitter erhängt.

Der 46-Jährige war den Informationen zufolge wegen des dringenden Tatverdachts auf Einbruchdiebstahl und Wiederholungsgefahr in U-Haft gekommen.

Nach mehreren Suiziden im Hamburger Justizvollzug im Jahr 2010 hatte die Justizbehörde in den Justizvollzugsanstalten Billwerder, Fuhlsbüttel, Hannöfersand und im Untersuchungsgefängnis Holstenglacis eigens je zwei sogenannte gefährdungsarme Hafträume eingerichtet. Damit sollten die Anstalten, neben anderen Betreuungsangeboten, in Fällen latenter Suizidalität neben der Unterbringung in einem Beobachtungsraum über eine weitere Handlungsmöglichkeit verfügen. (dpa)