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Radio Hamburg

Horrorfahrt

Taxifahrer hatte doch einen Führerschein

RHH - Expired Image

Der Taxifahrer hat eine Frau entführt und sechs Stunden in den Kofferraum gesperrt.

Der Taxifahrer, der Sonntag (04.09.2011) eine 32-Jährige sechs Stunden in den Kofferraum seines Wagens gesperrt hat, hatte doch noch seinen Führerschein.

Hamburg - Der Taxifahrer, der am Sonntagmorgen (04.09.11) auf der Reeperbahn eine 32-Jährige verprügelt und sechs Stunden in den Kofferraum seines Wagens gesperrt hat, hat doch einen Führerschein. Die Polizei habe dem 57-Jährigen die Fahrerlaubnis am 9. August wegen Verdachts der Trunkenheit am Steuer zwar abgenommen, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Hamburg, als das Ergebnis der Blutprobe eine Woche später vorlag, habe die zuständige Staatsanwaltschaft in Itzehoe aber entschieden, ihm den Führerschein wieder auszuhändigen.

Nach der Blutprobe hatte der Fahrer 0,57 Promille Alkohol im Blut, erklärte die Sprecherin. "Das war weniger, als es den Anschein hatte." Die Polizei hatte am Montag berichtet, der Taxifahrer habe seit dem 9. August keinen Führerschein mehr.

Sechs Stunden in Kofferraum gesperrt

Der mutmaßliche Täter hatte zunächst versucht, eine 24 Jahre alte Frau in seine Gewalt zu bringen - sie konnte ihm aber entkommen. So viel Glück hat die 32-Jährige nicht. Als sie sich auf ihrer Heimfahrt von der Reeperbahn beschwert, weil das Taxi in die falsche Richtung fährt, stoppt der Fahrer, schlägt der Frau ins Gesicht und sperrt sie in den Kofferraum und droht ihr, das Auto in einem See zu versenken. Mit ihrem Handy alarmiert die verängstigte Frau die Polizei. Der Mann fährt anschließend in sein Haus nach Hasloh. Dort ist dann sechs Stunden später auch der Horrortrip der Entführten beendet. Nachbarn des Taxifahrers hören Hilferufe aus dem Kofferraum und verständigten die Polizei. Die Frau kommt mit einen Schock und Prellungen an Armen und Beinen ins Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Taxifahrer schwere Freiheitsberaubung und Körperverletzung vor. Er hat ein umfassendes Geständnis abgelegt, eine Erklärung für seine Tat hat er dabei nicht geliefert. Der 57-Jährige muss mit bis zu zehn Jahren Gefängnis rechnen.