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Radio Hamburg

Hamburg-Harburg

Bundespolizei schnappt Kupferdiebe

Hamburg, 09.10.2012
RHH - Expired Image

In Hamburg-Harburg sind Kupferdiebe auf frischer Tat ertappt worden. (Symbolbild)

Die Bundespolizei hat in Hamburg-Harburg eine Bande Kupferdiebe auf frischer Tat ertappt.

In einer Lagerhalle der Deutschen Bahn in Hamburg-Harburg haben die drei Männer mit einem Bolzenschneider rund 200 Meter Kupferkabel von einer großen Kabeltrommel abgeschnitten.

Ihre Beute haben sich die Männer auf den Rücken geschnallt. Beim Eintreffen der Polizei sind die Diebe in verschiedene Richtungen geflohen und haben ihre Beute unterwegs weggeworfen. Einen 22-jährigen Rumänen haben die Beamten festgenommen. Seine mutmaßlichen Mittäter sind entkommen.

Kupferklau wird für Diebe immer lukrativ

 
Metalldiebe sorgen in der Stadt immer wieder für Ärger: So haben sie zum Beispiel schon an den Deichtorhallen, am Harburger und am Wilhelmsburger Rathaus am Bergedorfer Schloss und mehrere Kirchen der Stadt die Kupfer-Regenrohre abmontiert. Mehrfach ist auch der Bahnverkehr unterbrochen gewesen, weil Kupferkabel an Bahnanlagen abmontiert worden sind.
 
Auch vor Kunst machen die Diebe nicht halt: Schon etliche Skulpturen haben Unbekannte nachts in Hamburger Parks abmontiert.
 
Und die steigenden Metallpreise machen die Diebstähle lukrativ. Vor fünf Jahren ist eine Tonne Kupfer nur etwas über 2.000 Euro wert gewesen, jetzt bekommen Diebe dafür über 6.000 Euro.

Mittlerweile hat die Polizei aber ein Verfahren entwickelt, um Kupferdiebe schneller zu schnappen. Sie markiert Kupferrohre und andere Kupferteile der Stadt mit einer Art DNA, die sich dann auch auf die Diebe überträgt und sie so bei einer Festnahme überführt.

(fre/aba)