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Radio Hamburg

Vor dem Hamburg Dungeon

Fliegerbombe im Fleet

Hamburg, 17.09.2012

In einem Kanal vor dem Hamburg Dungeon wurde eine 250-Kilo-Fliegerbombe gefunden.

Im Horror-Museum Hamburg Dungeon gab es am Montag einen Schreck der anderen Art: Am Nachmittag fanden Bauarbeiter direkt vor der Tür des Dungeon bei Baggerarbeiten im Kanal einen 250-Kilo-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Polizei sperrte das Gebiet in der Speicherstadt ab, der Kampfmittelräumdienst rückte an. Der Sprengmeister legte einen Absperrradius von 300 Metern sowie einen Warnradius von 500 Metern fest. Von etwa 19 Uhr an wurden die im Absperrradius liegenden Gebäude evakuiert. Es wurden 700 Menschen aus den umliegenden Gebäuden in Sicherheit gebracht; 125 Anwohner wurden der Grundschule am Dalmannkai untergebracht.

Die Entschärfung der Bombe sollte um 22 Uhr beginnen, startete aber erst mit Verzögerung. Die Bombe musste zunächst aus dem Wasser gehoben und auf einer Schute deponiert werden. Manfred Stahl von der Hamburger Feuerwehr: "Wir hoffen, dass wir um 0 Uhr mit allen Maßnahmen abschließen können." Das ist geglückt: Gegen 23:30 Uhr meldete unser Reporter vor Ort: Die Bombe ist entschärft!

U3 und Straßen waren gesperrt

Wegen der Entschärfung der Bombe war der Bahnverkehr der Linie U3 seit 21:30 Uhr in beide Richtungen zwischen St. Pauli und Rathaus unterbrochen; die Buslinie 6 fuhr nicht mehr zwischen HafenCity und Brandstwiete.

Auch Autofahrer bekamen die Auswirkungen des Bombenfundes zu spüren: Die Ludwig-Erhard-Straße, Willy-Brandt-Straße, Rödingsmarkt, Bei den Mühren, Auf dem Sande und Am Sandtorkai waren gesperrt.

Erst vor gut zwei Wochen wurden zwei Fliegerbomben auf dem Heiligengeistfeld gefunden, mussten gesprengt werden und sorgten dafür, dass etwa 5000 Menschen evakuiert werden mussten.

 

Gleichzeitig: Bombensprengung in Viersen

Gleichzeitig hat die Sprengung einer Weltkriegsbombe in Viersen am Niederrhein bis zum späten Montagabend für eine Nervenprobe gesorgt. Nach stundenlangem Warten wurde der Blindgänger gegen 23:06 Uhr kontrolliert gesprengt, wie die Stadt mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen gab es dabei Schäden an zwei Gebäuden. "Bei dem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt es sich um eine tückische Bombe, die wegen des Säurezünders nicht entschärft werden kann", hieß es. Bei einer ähnlichen Sprengaktion hatte es vor drei Wochen in München einen Millionenschaden gegeben. Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe war bei Bauarbeiten im Zentrum der 75.000-Einwohner-Stadt gefunden worden. Knapp 10.000 Menschen wurden seit dem Nachmittag in Sicherheit gebracht. Rund 700 Helfer von Feuerwehr, Polizei oder THW waren den Angaben zufolge im Einsatz. Die Fundstelle in Viersen wurde für die Sprengung mit Stroh und Sand gesichert und taghell ausgeleuchtet.

(jwa/aba)