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Radio Hamburg

Fake-Video löst Großeinsatz aus

Kindesentführung am Neuen Wall

Hamburg, 23.08.2013
Entführung, Neuer Wall, Hamburg, Video, Youtube

Ein Mann springt aus einem Bus und entführt ein Kind.

Ein Youtube-Video hat einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Darauf zu sehen: Eine vermeintliche Kindesentführung am Neuen Wall!

Schock-Szenen am Hamburger Neuen Wall: Ein schwarzer Transporter hält am Straßenrand, die Tür öffnet sich, eine Person springt heraus und zerrt ein Kind, das gerade vor einem Schaufenster steht, in den Wagen, der anschließend davon rast. Was wie eine Entführung aussieht, ist ein Fake. Und der könnte für die Täter jetzt ziemlich teuer werden.

Das ist passiert

Ein angeblicher Amateurfilmer filmt am Dienstag zufällig, wie ein Kind in einem schwarzen VW-Bus entführt wird. Als die Polizei von dem Video erfährt, rückt diese mit einem Großaufgebot aus und befragt vor Ort Anwohner und Zeugen zur vermeintlichen Tat.

Entführung nur vorgetäuscht

Unter den Zeugen ist auch ein Wachmann, der die vermeintliche Tat beobachtet hat. Er hat eine Frau rufen hören "Entführung, mein Sohn!". Danach ist ein schwarzer VW-Bus in Richtung Jungfernstieg geflüchtet. Mit seinem Segway verfolgt er den Bus bis zum U-Bahnhof Jungfernstieg wo er die Männer und den Jungen sieht. Als er diese vermeintlichen Täter anspricht, sagen diese ihm, dass es sich um unangemeldete Filmaufnahmen handelt. Der Junge ist völlig entspannt und deshalb ruft der Mann auch nicht die Polizei. Da zu der fraglichen Zeit auch kein Notruf bei der Polizei eingegangen ist, scheinen diese Angaben glaubhaft.

Einsatzkosten muss Verursacher zahlen

Nun sichtet die Polizei Videomaterial vom angeblichen Tatort und aus der Hochbahnüberwachung. Außerdem laufen Ermittlungen gegen den Absender der Videoaufnahmen. Gegen den unbekannten Amateurfilmer und seine Darsteller wird wegen Vortäuschung einer Straftat ermittelt. Da an diesem Einsatz mehr als 20 Polizeibeamte und zehn Streifenwagen beteiligt waren, muss der Verursacher die Rechnung bezahlen – und die dürfte nicht billig werden.

(ste / dpa)

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